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Wohnmobilstellplätze in Portugal

Wohnmobilstellplätze in Portugal – Ab nach Falesia

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Zuletzt aktualisiert am 20. September 2021

Willkommen in der Sendereihe: „Wohnmobilstellplätze in Portugal.“ Da uns die Crew vom Schwesterschiff Blauer Elephant so sehr den Mund wässrig geredet hat und wir außerdem noch mindestens ein gemeinsames Reiseziel geplant haben, sausen wir nach dem Werkstattbesuch wieder runter an die Algarve. Hier erwarten uns nicht nur unsere Freunde, sondern auch ein Stellplatz, den wir bislang nur einmal im Vorbeifahren völlig überfüllt zur Kenntnis genommen haben: Den  Parque Acoteias gleich neben dem Stellplatz des Motorhome Park Falesia. Da wir normal derart überfüllte Plätze meiden wie der Teufel das Weihwasser, hätten wir nie gedacht, dass wir da mal hinkommen. Aber was ist im Moment schon Normal?

Wohnmobilstellplätze in Portugal

Wohnmobilstellplätze in Portugal, oder: So leer wird´s nie wieder….


Wir kommen gut durch und fahren am Nachmittag auf dem großzügig angelegten Stellplatz ein. Wenn man im 12-Tonner vorfährt schauen die Leute einfach immer. Sie erwecken bei uns oftmals den surrealen Eindruck als seien wir hochgradig bedeutende Persönlichkeiten, die nur zu lächeln und zu winken brauchen, um die Massen in Begeisterungsstürme zu versetzen. Nun denn: Lächeln und Winken, Mädels 😀

Unser vorhergegangener Aufenthalt auf dem Stellplatz in Costa de Lavos hatte uns schon mental darauf vorbereitet, dass es hier nicht so überfüllt sein würde, wie die Jahre zuvor.  Der Platz ist augenscheinlich gerade mal zu 30% belegt. Es gibt hier auf dem länglich angelegten Stellplatz viele Parzellen, ein paar Duschen (gegen Aufpreis auch heiß!) und zwei erhöhte Plateaus im hinteren Bereich. Hier erwarten uns bereits unsere Freunde mit dem Blauen Elephanten. Und nur sie. Perfekt. Das merkwürdige Gefühl des Freistehens ohne wirklich frei zu stehen stellt sich bei uns wieder ein. Trotz der 7€/Nacht.

Wohnmobilstellplätze in Portugal

Postadresse und Schafshinterlassenschaften


Der freundliche Betreiber des Platzes ist bereit, für uns Pakete anzunehmen und so nutzen wir mal wieder die Gelegenheit, ein wenig Equipment aufzustocken. Unsere Haare freuen sich über frisches Hennarot und der Hund über die Hinterlassenschaften der Schafsherde, die hier mehrmals am Tag fröhlich klingelnd vorbeikommt. Leider freut sich Lunas Magen darüber eher weniger und so haben wir einige Kohletabletten weniger, als wir schließlich wieder abfahren…

 

Da die portugiesische Regierung über Ostern wieder Fahrverbote ausspricht, sitzen wir die Ostertage hier bei bestem Wetter aus. Hier kann man prima Gassigehen, auch wenn man höllisch aufpassen muss, damit der Hund nicht weitere Schafsbrötchen isst…denn das tut sie bei jeder sich bietenden Gelegenheit. So schnell kann ich kaum reagieren. Als Konsequenz läuft sie künftig an der extrem kurzen Leine bis zum Strand und kann dort dann rennen. Da kommen die Schafe nie vorbei.Und somit hat es dort auch keine Schafsemmeln.

Wohnmobilstellplätze in Portugal

Neue Hundefrisur mit Hindernissen


Weil wir ganzjährig im Warmen sind und unser Hundi schon ab 19 Grad aufwärts nur noch Schatten sucht, wollen wir sie dieses Jahr erstmals scheren lassen. Denn ihr Fell ist an einigen Stellen auch nach dem täglichen Ausbürsten über mehrere Wochen hinweg noch so üppig, dass die Längen hier definitiv zu viel sind. Doch das gestaltet sich schwierig, denn die Termine sind überall wo wir fragen bereits bis weit in den April hinein ausgebucht. Somit kommt dann Plan B zum Zuge und wir besorgen uns eine eigene Schermaschine. Unser erster Versuch gestaltet sich viel besser als gedacht. Luna hält brav an zwei Tagen hintereinander jeweils ca. eine halbe Stunde brav still und erfreut sich nun an ihrer Sommerfrisur. Natürlich bürsten wir schon seit Tagen vorher das üppige Winterfell aus und tun dies auch weiterhin. Unserem Eindruck nach fühlt sie sich wohler und hechelt weniger.

Wohnmobilstellplätze in Portugal

Luna noch im Winterpelz. Besonders um Kopf und Hals und an den „Hosen“ sitzt das dicke Winterfell.

Besuch bei Metzger Walter


Weil uns ein Freund ihn wärmstens empfohlen hat, besuchen wir einen Metzger. Einen Metzger namens Walter, mitten in der Algarve. Und unser Freund hatte recht, diese Bratwürstchen sind wirklich sehr lecker.

Wir haben unseren Besuch vorab telefonisch avisiert und treffen dann auch den völlig entspannten und coolen Metzger Walter an, der uns sogleich mit einem lustigen Spruch empfängt. Allerdings verstehen wir diesen Spruch zuerst inhaltlich nicht so wirklich, scheint er sprachlich doch eher aus dem Schwarzwälder Bereich zu stammen und hier haben wir schon in der Vergangenheit mehrfach feststellen müssen, dass offenbar eine Art Sprachbarriere zum hochdeutschen besteht, die es uns fast unmöglich macht, diese zu überbrücken, so sehr wir uns auch anstrengen. Da stehen wir völlig auf dem Schlauch, was Walter sichtbar erheitert. Aber schließlich können wir uns doch irgendwie verständlich machen  😀 und erstehen ein ganzes Eisfach voller leckerer Bratwürste und Steaks. Die Würste werden noch am selben Abend auf den Grill gelegt und als sehr Lecker befunden 🙂

Hier geht es zum Algarvemetzger Walter:


Einige Wohnmobile scheinen hier vor der Tür bereits länger zu verweilen, aber wir fahren nach dem Besuch noch zu einem nahegelegenen Aldi weiter.

…und der leidige Einkauf


Einkaufen sehe ich mittlerweile nur noch als notwendige Pflichtübung an. Ich schreibe sogar Einkaufszettel, was ich früher nie gemacht habe. Alles nur damit ich möglichst schnell wieder aus den Läden fliehen kann. Seit diese ganze Virusgeschichte begann, habe ich immer nur mein Schlauchtuch genutzt (und sehe damit aus, als wolle ich die nächste Bank ausrauben)

Nie hat sich jemand daran gestört, bis zu dem Tag wo ich an der Algarve, genauer in Vila Real de Santo Antonio im Lidl auf einen müßig herumstehenden Securitymann traf, der sich genötigt fühlte, mir doch sehr wichtig mitzuteilen, ich möge doch eine Papiermaske nutzen. Deutsche Firmenpolitik halt. Was soll ich sagen…in anderen Einkaufsmärkten interessiert es niemanden, was man sich da gerade über die Nase geschnallt hat. Intermarche und Continente haben auch ein großartiges Angebot.

Wohnmobilstellplätze in Portugal – Ein paar Impressionen von der Küste hinter dem Stellplatz Acoteias


Wohnmobilstellplätze in Portugal
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Wohnmobilstellplätze in Portugal
Wohnmobilstellplätze in Portugal

Warten auf die letzte Post und unangenehme Zeitgenossen


Es zeichnet sich ab, dass in Portugal die Fahrsperren enden und so beschließen wir alle, nach Spanien weiterzuziehen. Unsere Freunde fahren schon einen Tag früher los als wir, da wir noch Post erwarten. Allerdings ist es auf dem Platz voller und somit ungemütlicher für uns Eremiten geworden.

Auf dem Plateau über uns hat sich ein recht aufdringlicher jüngerer Mann einquartiert, der uns alle bei jeder sich bietenden oder auch nicht wirklich bietenden Gelegenheit unter allen Umständen seine Lebensgeschichte mitteilen will. Und wenn man uns in die Flucht schlagen will, ist das genau der richtige Weg. Es erstaunt uns immer wieder, wie wenig manche Menschen wirklich von den Reaktionen ihrer Mitmenschen auf ihr sinnfreies Gerede mitbekommen. Nun denn, am nächsten Tag ist zum Glück unsere Post vollständig eingetroffen und wir können uns auf den Weg nach Spanien machen, wo der Blaue Elephant bereits natürlich an einem Strand – wo sonst? –  😀  auf uns wartet…

 

Stay tuned

Wohnmobilstellplätze in Portugal

Wohnmobilstellplätze in Portugal – Ein Video sagt wie immer mehr als tausend Worte


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