Wie gewonnen, so zerronnen

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Wie schon die letzten Wochen ist eigentlich recht viel passiert, aber geschafft haben wir letztendlich recht wenig

Ihr kennt das doch bestimmt auch, dass ihr vollkommen sicher seid, dass etwas nicht passt. Genauso ging es mir.

Wie bereits im letzten Blogpost erwähnt, haben wir ja Verlängerungskabel nachgeordert, um unsere Dachantenne mit den zwei Mobilfunkkabeln, dem GPS-Kabel und den zwei WLAN-Verlängerungs-Kabeln zu verbinden.

Und von diesen fünf gelieferten Kabeln passten nur zwei Stück.

Da war ich mir ganz sicher.

Einmal war es die falsche Steckergröße, einmal ein ganz anderer Steckertyp.

Dachte ich.

Ich rief also beim Kabel-Dealer an, wo mir bestätigt wurde, dass ich die korrekten Kabel erhalten habe.

Man wolle aber noch einmal nachfragen. Auch der Techniker bestätigte die Passgenauigkeit der Kabel.

Als ich diese Rückmeldung telefonisch erhielt, widersprach ich (noch) ziemlich selbstbewusst…. ich habe ja schließlich schon mehrfach Kabel zusammengesteckt….und kann mit Gewissheit sagen, dass diese Kabel nicht passen….. aber ich kann ja noch ein letztes Mal versuchen, die Bestätigung dafür zu erhalten.

Und plötzlich wurde ich ganz still….

… wie sollte ich der netten Dame am Telefon erklären, dass ich einfach nur zu dXmXlXch bin. Also ohne Gesichtsverlust ist da nichts zu machen.

Nun galt es, möglichst kleine Brötchen zu backen, kiloweise Asche auf mein Haupt zu streuen und artig um Entschuldigung zu bitten.

Sowas blödes aber auch. Ich war mir 100 prozentig sicher.

Mist.

Die Moral von der Geschicht?

Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten ist gut. Kontrolle ist besser. Doppelte und dreifache Kontrolle ist noch besser.

Das Gute bei der Geschichte ist, dass der Router jetzt verkabelt ist und demnächst seinen Dienst aufnehmen kann.

Die Stromanlage will nicht mehr


Ein weiterer Höhepunkt war eben jener Zeitpunkt, als wir mitten in der Nacht bemerkten, dass unsere Stromanlage nicht mehr stromt.

Rien ne va plus.

Nun handelt es sich ja keineswegs um eine alte Anlage, sondern um einen Neubau, der eigentlich problemlos funktionieren sollte.

Natürlich fiel mein Verdacht zuerst auf defekte Sicherungen, die aber (leider) alle in Ordnung waren.

Ich zückte also kurzerhand und mitten in der Nacht mein Messgerät und näherte mich dem Problem an.

Sicher war ich allerdings erst, nachdem auch ein guter Freund, von dem wir für das Fienchen eine fast identische, aber erheblich geringer dimensionierte Anlage bekommen hatten auch meinen Verdacht nach vielen übermittelten Messungergebnissen bestätigte. Und er ist schließlich Meister seines Faches. Natürlich spreche ich hier von Andre Bonsch von AMUMOT.de . Vielen Dank an dieser Stelle für die Hilfeleistung.

Lange Rede, kurzer Sinn. Der Übeltäter war das

Batteriemanagementsystem kurz BMS.

Also wieder einige Zeit investiert und das Teil ausgebaut, damit es getauscht werden kann.

Zum Glück können wir eine Batterie auch ohne das BMS betreiben, so dass wir nach kurzem Umbau der Anschlüsse wieder Hausstrom zur Verfügung haben.

Und da war dann noch die Sache mit den Tanks


Und die hat uns so richtig aufgehalten.

Wir werden zwei Tanks verbauen. Einen für Abwasser und einen für Urin aus der Trockentrenntoilette [Anm. d. Red.: DIeses Gewerk befindet sich leider noch im Planungszustand].

Da wir die Tanks möglichst groß dimensionieren wollen, haben wir hier mit doch einigen logistischen Problemen wie Abwasserführung, Entlüftung und ähnlichem zu kämpfen.

Anschlussteile müssen geordert werden, Anschlussteile müssen zurückgesandt werden, weil sie nicht passen und/oder falsch geordert wurden. Anschlussteile müssen neu geordert werden.

Dann muss das Ganze noch sinnhaft zusammengeschraubt und eingedichtet werden.

Die Dichtigkeitsprobe jedenfalls wurde mit Bravour bestanden (Foto oben)

Nun fehlt nur noch der Einbau der Heizplatten und die abschließende Außendämmung, damit wir auch bei kalten Temperaturen, die wir zwar keinesfalls anstreben, aber die sich in einigen Gegenden der Welt auch nicht sicher verhindern lassen, keine bösen Überraschungen erleben.

Also wurde das Armaflex zum guten Verbündeten.

 

Tja, und das war es im großen und ganzen auch schon, was wir geschafft haben.

Irgendwie ist die Luft halt raus.

Aber trotzdem:

stay tuned… es bleibt spannend.

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