Welpenbummlerinnen…..oder: Nun sind wir zu dritt! Die Luna ist da!

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Hund oder nicht Hund – Das ist hier die Frage…


Genau ein Jahr ist es nun her, da musste uns leider unser geliebter Malu, seines Zeichens zweiter unserer Huskys,  über die Regenbogenbrücke verlassen. Wie wahrscheinlich fast jeder Zweibeiner, der einen geliebten Vierbeiner gehen lassen muss, erklären wir zu dieser traurigen Zeit im völligen Brustton der Überzeugung, dass ein neuer Hund auf gar keinen Fall mehr in Frage kommt.

Da wir jetzt aber feststellen müssen, dass ein hundeloses Leben dauerhaft doch so wirklich kein gutes Leben ist, gerät das Thema Hund nun doch wieder immer öfter in den Fokus unserer Gedanken.

Wir diskutieren hin und her. Hund oder nicht Hund – das ist hier die Frage! Dass das eventuelle zukünftige Hundchen allerdings dieses Mal kein Husky sein sollte,  weil ein vorhandener starker Jagdtrieb dem Freilauf auf Reisen schnell Quer kommt, darin sind wir uns schnell einig. Mal ehrlich, wenn mein Wuff dem erstbesten Geräusch hinterher – und für mindestens dreißig Minuten auf und davon rennt – macht das wenig Spaß. Weder dem Hund noch dem Menschen.

Es gibt da so eine Anekdote einer gewissen Huskydame, die in Frankreich am Strand plötzlich wie gestochen davonläuft, und die dann aus einem Putenstall gerettet werden muss. Im Kaninchengitter prangt ein winziges Loch, von dem ich bis heute nicht weiß, wie sie dort durchgekommen sein kann…und Hundchen sitzt mit siegesgewissem Grinsen vor vier erlegten Puten…. 😀

Vielleicht klappt die Bezwingung des Jagdtriebes ja, wenn man seinen Husky von klein auf hat, aber damit haben wir keine Erfahrungen sammeln können. Denn unsere zwei Lieben kamen damals aus dem Tierschutz und waren zu dieser Zeit schon über einjährig.


Es wird ein Weisser Schweizer Schäferhund


Also schauen wir uns dieses mal eine Rasse aus, die aufgrund eines weniger übermächtigen Jagdtriebes eher auf uns, als auf alles andere fixiert sein soll. Was beim Reisen und Freilaufen lassen durchaus Vorteile hat. Da wir beide auch schon immer gern Schäferhunde mögen, fällt unsere Wahl nach reiflicher Überlegung dann auf unsere Luna.

Nein, Luna ist kein Husky, sie ist ein gerade mal 8 Wochen und drei Tage alter Weisser Schweizer Schäferhund. Wie gesagt weiss. Überaus Plüschig. Was ihr sogleich im ganzen Umkreis den Spitznamen „Schneeflocke“ oder auch „Eisbärchen“ einbringt.

Drei Wochen vorher besuchen wir die Kleine und ihre Familie zu Hause. Da wiegt sie gerade mal so viel, wie ein kleines Hühnchen. (vielen Dank an dieser Stelle an Familie Buhk!)  Diesen  Mittwoch ist nun der große Tag der Fahrt in Lunas neues Zuhause gekommen. Meist  schläft sie, zwischendurch jammert sie lauthals, einmal übergibt sie sich. Nun ja, auch das Reisen will geübt sein 🙂

 


Ein kleines Hundchen kommt ins Haus


Nun sind unsere Tage neben dem Ausbau noch zusätzlich gefüllt mit Dingen wie: Hundchen raustragen, Hundchen bespaßen, Hundchen wieder raustragen, Hundchen füttern, Hundchen abermals raustragen, Hundchen viele neue Dinge beibringen, darüber staunen, wie schnell Hundchen lernt, Spazierengehen an der Leine üben, alles was nicht angeknabbert werden soll in Sicherheit bringen, sich wundern, dass sie doch immer wieder irgendwas findet, was nicht in die Rubrik das-darfst-du-anknabbern passt,  ach ja und erwähnte ich es schon: Hundchen raustragen! 😀 usw usw usw……

Da unsere beiden Huskys niemals wirklich einen Spieltrieb hatten  wussten wir vorher gar nicht, wie viel Spaß es macht, mit so einem kleinen Wuselchen zu spielen…

Nun gilt es, aus dem kleinen Wusel einen großen souveränen Reisehund zu machen. Yippieayeh!

Stay tuned

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