Sideway Fenster, halb geöffnet, Nahansicht

Wir stromern ganz schön herum

  |   Ausbauberichte, Black Pearl

Nachdem nun alle Einbauten verbaut sind, möchten wir es uns nicht nehmen lassen, euch an dieser Stelle zu verraten, welche Fenster, Klappen und Türen wir in unserem Kofferaufbau verwendet haben und welche weiteren Arbeiten an der Black Pearl parallel stattgefunden haben.

Unsere Fenster, Türen und Klappen. Wir entscheiden uns, einem neuen Anbieter auf dem Markt, Firma SIDEWAY, unser diesbezügliches Vertrauen zu schenken. Mehr dazu findest du in diesem Beitrag

Zum einen sind wir von den avisierten Eigenschaften angetan. Aber auch die Tatsache, dass wir in den Abmessungen relativ frei sind und uns nicht an Standardgrößen halten müssen, überzeugt uns.

Wir haben ja auf gute Qualtität gehofft, doch dass wir so wertige Qualität bekommen, damit rechnen wir nun doch nicht.

Ein Lichttest, ganz ohne Auto


Wie bereits im letzten Blogpost geschrieben, haben wir jetzt auch vernünftiges Licht im Koffer, welches wir zwar noch nicht wirklich benutzen können, da die Stromanlage noch nicht funktionsfähig ist, aber zu Testzwecken haben wir es schon einmal ausprobiert.

möbelbau im Wohnmobil

Die Black Pearl erstrahlt in neuem Glanze


Noch steht die Pearl verhüllt in der Lackierhalle.

Und bereits kurze Zeit später können wir uns bei einem freudig strahlenden Mateusz (und natürlich auch bei seinen Kollegen, die hier ihre Hände mit im Spiel hatten) bedanken.

Leider stellt sich bei den Umbau- und Lackiermaßnahmen heraus, dass Teile unseres Auspuffs leider das gesegnet haben, was man gemeinhin das Zeitliche nennt. Die Teile müssen also ersetzt werden.

Mist. Denn das ist wieder eine nicht geplante Ausgabe, die so überhaupt keinen Mehrwert bietet. Vielleicht höchstens für einige Anwohner, wenn wir jetzt nicht mehr mit defektem Auspuff durch Wohngebiete fahren. Obwohl…. der Sound hatte schon was …..

Flugs werden jetzt noch Fahrgestell und Motor lackiert…

… und schon muss die Pearl der Lackierhalle Good Bye sagen, denn nun zieht sie wieder in die Werkstatt um…

… wo jetzt auch der Zwischenrahmen seinen neuen und endgültigen Platz findet. Auch wird damit begonnen, die Anbauteile, welche nicht lackiert werden, (wieder) anzubauen.

Da steht sie nun und wird bald fertig gebaut sein. Dann wartet sie auf uns, die wir vor uns hintrödeln und mit der kleinteiligen Arbeit hadern, die so viel Zeit in Anspruch nimmt, ohne dass man große Fortschritte zu erblicken vermag.

Kurz mal in den USA gewesen


Wir „vertrödeln“ unsere Zeit nicht nur beim Ausbau des Koffers, sondern treiben uns auch noch in der Weltgeschichte herum. Wir waren mal eben in den Vereinigten Staaten von Amerika.

Genauer gesagt, in der US-Botschaft in Frankfurt, wo wir einen Termin zum Interview wahrnehmen müssen, um unser beantragtes B2-Visum zu erhalten. Dieses ist dann 10 Jahre gültig. Innerhalb dieses Zeitraumes dürfen wir nun 6 Monate in den USA bleiben, sofern der Grenzbeamte, der bei der EInreise das letzte Wort hat, dem zustimmt.

Selbstverständlich sind wir zeitgerecht vor Ort, haben wir doch einen Termin um 07:30 Uhr. Also sehen wir um 07:15 Uhr auf der Matte, besser gesagt unter einem überdachten Bereich vor der Botschaft. Die Überdachung ist auch notwendig, da es anhaltend nieselt.

Freundlicherweise sind einige Heizstrahler integriert, so dass uns die Kälte nicht allzu arg zusetzt.

Da wir keinerlei elektrische Geräte mitbringen dürfen, auch keine Handys, gibt es leider keine Fotos.

Nach 15 Minuten Wartezeit gelangen wir zum ersten Schalter, wo wir unsere Pässe vorzeigen müssen. Dann geht es weiter zum Security-Check. Du kennst das bestimmt vom Flughafen, Tascheninhalt in eine Box leeren, Jacke ausziehen, dann durch einen Personenscanner gehen, die Sachen wieder in Empfang nehmen und ab gehts in eine große Halle.

Dort erfolgt wieder eine Passkontrolle, dann gehts weiter zu einem Schalter zum Abnehmen der Fingerabdrücke.

Alles geht gesittet und ruhig vor sich.

Das Interview – Kurz und Schmerzlos


Nun müssen wir uns in eine Schlange einreihen, in der zum Glück noch nicht so viele Menschen vor uns warten.

Trotzdem dauert es gefühlt eine halbe Stunde, bevor wir gemeinsam an einen Schalter zum Interview herantreten dürfen.

Wir haben uns natürlich im Netz vorab erkundigt, „was da so gefragt wird“. Und doch sind wir überrascht, dass die einzige Frage lautet:

„Warum wollen Sie in die USA reisen?“

Auf unsere Antwort: „Wir wollen die Panamericana fahren“ lächelt die Schalterbeamtin nur und teilt uns mit, dass das Visum nun genehmigt sei.

Yippie….

Bereits drei Tage später können wir, oder besser gesagt Bella unsere Pässe in Empfang nehmen.

Man wünscht uns noch eine gute Reise und damit ist das Thema Visumserlangung dann auch abgeschlossen.

Jetzt gehts dem Strom an den Kragen


Zunächst einmal breiten wir alle Bauteile, welche wie damals beim Fienchen igendwie sinnvoll angeschlossen werden wollen aus.

Als nächstes stelle ich fest, dass die ganzen Strombauteile doch mehr Platz in Anspruch nehmen werden, als vermutet.

Und doch findet sich nach dem Investieren einigen Hirnschmalzes dann doch ein bzw. mehrere passende Plätzchen.

Nun fehlt noch die Verkabelung und das Anschließen von Schaltern und Steckdosen. Wie man sieht, sind wir bald damit fertig 🙂

Anti-Chaos-Lyggie


Wer mich kennt, weiß, dass es mir ohne besondere Mühe gelingt, innerhalb kürzester Zeit Werkzeuge und Bauteile, Maschinen und sonstige benutzbare Gegenstände in ein ungeordnetes Chaos zu bringen. Leider trifft bei mir der Spruch: „Nur das Genie beherrscht das Chaos“ nicht zu.

Darum möchte ich an dieser Stelle Lyggie für ihren aufopferungsvollen Einsatz danken, Ordnung in mein Chaos zu bringen, damit ich wieder strukturiert weiterarbeiten kann, ohne halbe Tage mit dem Suchen nach den Dingen der Begierde zu verbringen.

Heute habe ich ihr mal kurzzeitig dabei geholfen.

Doch verdeutlicht dieses Foto ganz gut, das mich umgebende Chaos.

Wir probieren die neue Beleuchtung aus


Zum Glück können wir jetzt bereits ohne große Probleme die Außenbeleuchtung in Betrieb nehmen, was das Hantieren in den Stauklappen dann doch etwas vereinfacht.

So, mal sehen, was die nächste Woche bringen wird.

Stay tuned…. es bleibt spannend.

Wir sagen Danke

 

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