Warten und Machen wechseln sich ab

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Nun schien der Ausbauknoten endlich geplatzt zu sein. Wir hatten ein Treffen mit dem sehr netten Fensterbauer, der zusammen mit uns auch die Ausschnittmaße für die Fenster und Einbauklappen besprochen hat. Seit der ersten Planung hatte sich ja einiges geändert, die geplanten Heckfenster passen gar nicht mehr an die Rückwand des Koffers, da dort von außen auf einem Hilfsrahmen die Ersatzreifen angebracht werden und die Sicht verdecken würden

Wahrscheinlich werden die nun festgelegten Maße und Einbauorte, so, wie wir sie definiert haben, fix bleiben, aber bis zur endgültigen Gewissheit dauert es noch eine weitere Woche.Eine weitere Woche des Wartens.

Vom Bettgestell und so


Nun ja, wir nutzten jedenfalls diese Woche und haben  schon mal das Gestell für unser künftiges Bett zugesägt und vorbereitet. Montiert wird es ja erst, wenn die Fenster und Möbel eingebaut sein werden. Auch konnte unsere Malermeisterin Pinselklecks wieder ihrem liebsten Hobby frönen und den Pinsel geschwind in weiße Farbe hineintauchen…..

Von heilen Stühlen und defekten Tischen


Da zögert man es lange hinaus, aber jetzt war die Zeit absolut reif. Reif, den letzten ausgedienten und schon seit langer Zeit defekten Campingsessel auszumustern und sich neue Stühle und bei der Gelegenheit auch gleich einen neuen Tisch zu gönnen.

Die Stühle sind prima, super bequem, super stabil, auch für Nichtfedergewichte wie geschaffen.

Der Tisch ist auch ziemlich gut. Eigentlich. Theoretisch jedenfalls, hätte er nicht bei der ersten Lieferung Beschädigungen aufgewiesen, Teile der Platte waren abgesprungen und eine Beinbefestigung war gebrochen. Kann ja mal vorkommen. Sollte es zwar nicht, aber – hey – nobody is perfect.

Ein Protestanruf beim Lieferanten ermöglichte auch eine superzeitnahe Ersatzgestellung. Insofern erstklassiger Service, Fa. Campingwagner.

Doch wir müssen ziemlich schnell feststellen, dass es mit einer Ersatzgestellung alleine nicht getan ist. Ich weiß nicht, von welchem Schrottplatz die Möbel kommen, aber diesesmal haben sich große Teile der Tischplattenbeschichtung abgelöst und das geht jetzt irgendwie gar nicht.

Endkontrolle scheint, trotz Markenhersteller, nicht mehr groß geschrieben zu werden.

Und so werden wir übermorgen erneut protestieren und mal sehen, ob die es irgendwann gebacken bekommen, ordentliche Ware zu liefern.

Ein Tag in der Großstadt


Am Freitag früh fahren wir wegen eines Arzttermines in die nächste Großstadt. Eigentlich wollten wir auf dem riesengroßen ausgewiesenen Stellplatz direkt am Fluss parkieren, wie es die Schweizer so vornehm ausdrücken. Doch der war morgens um kurz nach neun Uhr schon wegen Überfüllung geschlossen.

WTF, was machen so viele Leute, so viele Camper morgens um Neun in einer Großstadt?

Na ja, zum Glück hat Lyggie nur wenige Meter weiter einen großen kostenlosen P+R-Parkplatz entdeckt, den wir dann nutzen konnten. Er war für Pkw deklariert und so argumentierten wir für uns kurzerhand, dass wir ja keine Waren, sondern Personen (und Hunde) transportieren und ja eigentlich fast ein Pkw sind und reihten uns in die große Reihe der dort parkenden Wohnmobile ein und fielen fortan nur noch ob unserer Farbe auf 🙂

Zumindest war der ÖPNV einigermaßen brauchbar und so konnte der Weg in die eigentliche Innenstadt entspannt zurückgelegt werden. Na ja, zumindest der Rückweg, da rau ja erst da erkannt hatte, dass die Staßenbahn genau an der fußläufigen Strecke entlangführt.

Da kommen doch glatt Erinnerungen an alte Falkpläne auf. Die älteren Leser werden sich erinnern. Das waren große zusammengefaltete Zettel noch aus der Vor-Navi-Ära.

Und dort waren nicht nur die Straßen, sondern auch die Bahnlinien eingezeichnet. Heutzutage scheint es fast unmöglich zu sein, festzustellen, auf welchen Straßen irgendwelche Bahnen und/oder Busse langfahren. Meist wird es nur schematisch dargestellt, und damit kann man ja nur gar nichts anfangen.

Es bleibt festzustellen, dass früher zumindest manches halt besser war.

Zeitvertreibendes Herumgeschraubsele


Wir nutzten das Teilwochenende,

  • auszuschlafen
  • um einige Arbeiten zu erledigen,
  • eine gelungene Aufräumaktion durchzuführen,
  • die letzten Holzreste zu überzeugen, auch gestrichen werden zu wollen

und dafür am Sonntagabend wieder in diese gar grauselige Großstadt zu fahren und die Nacht dort zu verbringen, damit ein neuerlicher Arzttermin am Montag Morgen nicht in Stress ausartet.

Dieses Mal war ich um Längen schlauer und konnte am Montag Morgen die Wege allesamt mit der Bim (Straßenbahn) zurücklegen, bevor wir dann zum Kofferausbau zurückkehrten.

Freudige Überraschung


Jetzt kommt alles auf einmal. Morgen kommen die Möbel. Morgen kommen auch die Solarmodule. Morgen kommen auch Interessenten fürs Fienchen. Wahrscheinlich werden morgen auch noch die Maße für die Fenster und Klappen freigegeben. Wer weiß das schon zu sagen.

Auf jeden Fall: Stay tuned, es bleibt spannend

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