Die Trockentrenntoilette im Wohnmobil - Ein großes Stück Autarkie unterwegs

Die Trockentrenntoilette im Wohnmobil – Ein großes Stück Autarkie unterwegs

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Zuletzt aktualisiert am 20. September 2021

Echt jetzt? Schon wieder? Haben wir nicht schon einen Beitrag über die Trockentrenntoilette im Wohnmobil, oder auch kurz gesagt: TTT, geschrieben? Warum denn jetzt noch einen Beitrag über die neue Trockentrenntoilette im neuen Wohnmobil? Nervt das nicht langsam?

Wir meinen NEIN. Wenn du daran interessiert bist, was wir beim Ausbau des Wohnkoffers der Black Pearl in Bezug auf die Trockentrenntoilette 3.0 anders und besser gemacht haben, dann lies bitte einfach weiter, ansonsten hol dir ein Stück Kuchen, koch dir einen Kaffee und blättere einfach weiter zu anderen spannenden Themen. Zum Beispiel zu unserem Ausbaujahr in Hasloch. Oder zu der Frage, ob ein Allrad Wohnmobil zu dir passen würde.

Genauso, aber doch ganz anders – Die neue Trockentrenntoilette im Wohnmobil


Dass wir im neuen Wohnmobil, unserer Black Pearl,  wiederum eine Trockentrenntoilette einbauen werden, stand von Anfang an fest. Zwar dachten wir auch kurz über eine Komposttoilette nach, doch ist dieses Konzept FÜR UNS nicht so schlüssig, obwohl wir von anderen nur Gutes gehört hatten.

Es soll also wieder eine Trockentrenntoilette sein. Version 3.0. Das Grobkonzept steht und wir wollen sie von Anfang an im Toiletten/Duschbereich im Eingang, gleich hinter der Eingangstür einbauen.

Die Trennwand zum Wohnbereich ist schon vorhanden und so bleibt noch die Kleinigkeit übrig, die Lücke sinnhaft zu füllen.

Doch wo fangen wir an?


Am Angang steht die Aufgabe, sich das Ganze überhaupt einmal 3-D-mäßig vorzustellen.

Bei Lyggie geht das noch irgendwie, aber ich habe echte Probleme die ganzen Parameter unter einen Hut und dann auch noch in drei Dimensionen unterzubringen. Ich denke wahrscheinlich manchmal ziemlich flach 2-D 🙂 mäßig halt.

Wie dem auch sei. Alles hängt irgendwie an der Position des Urintanks ab, der im Zwischenrahmen verbaut ist.

Doch als dieser dann eingepasst ist und wir die Vorgaben für den Fußbodendurchbruch für die Urinleitung bekommen, kann es endlich losgehen.

Am Anfang steht das Konzept


Wir wollen keinen Toilettenaufbau auf nicht oder schlecht sauber zu haltender Holzbasis, obwohl das das ganze Projekt deutlich vereinfacht hätte.

Also suchen wir nach Alternativen. Stabil. Gut zu reinigen. Geruchsneutral, also keine Gerüche anziehend.

Da wir beim Einbau der Solarmodule schon Erfahrung mit den Nubbsies…. ähh Verzeihung, mit den Aluminiumprofilen gesammelt haben, fällt unser Augenmerk auch sofort auf diesen Werkstoff.

 Das Grundgerüst für die Trockentrenntoilette im Wohnmobil aus Aluprofilen


Für die Solarmodule nutzen wir Aluprofile 40 x 40 mm. Dieses erscheint uns für den Toilettenbau etwas überdimensioniert zu sein, denn sooooo schwer sind wir nun doch nicht.

Schnell finden wir auch Aluprofile 30 x 30 mm die es sogar im Zuschnitt gibt.

Das erleichtert uns die Arbeit natürlich ungemein, denn die vielen vielen Schnitte hätten mächtig Zeit gekostet.

Frei Schnauze geht gar nichts


Wir werden die Lücke zwischen GFK-Außenwand und Trennwand zum Wohnbereich komplett ausfüllen und daher heisst es erst einmal: genau messen.

Bei der Übersicht, welche Längen wir in welcher Anzahl benötigen hilft uns eine kleine und dennoch hochprofessionelle Handskizze.

Die Trockentrenntoilette im Wohnmobil

Hier kommt jetzt wieder 3-D-Denken ins Spiel und so muss diese Skizze nur wenige Male korrigiert werden.

Doch dann können wir uns eine Liste mit den benötigten Teilstücken erstellen und diese dann ordern.

Die Krux mit der Befestigung


Gut, wir würden uns handwerklich nicht als total ungeschickt beschreiben, doch machen wir den Fehler und kaufen zur Befestigung der Verbindungswinkel  im Kastenaufbau unserer Trockentrenntoilette 3.0  für unser neues Wohnmobil sogenannte Hammerkopfschrauben.

Achtung! Vorsicht! Wir sind beinahe daran verzweifelt, diese Dinger festzubekommen. das Prinzip besteht darin, dass sie sich beim Festziehen der Schrauben selbst im Profil verkeilen.

Doch wir merken schnell, dass Prinzip und Realität in diesem Fall nicht deckungsgleich zu bekommen sind. Auch nicht mit Wut, Drohung, lautem Fluchen und schlechter Laune.

Wir können uns beim Festziehen nicht darauf verlassen, dass sie sich richtig verkeilt haben und es kostet unendlich viel Mühe und Geduld, das Ganze dann fest zu bekommen.

Nutzt unbedingt Nutensteine.

Diese müssen zwar vor dem Zusammenbau eingeschoben werden, dafür ist das Festziehen damit ein Kinderspiel

Die Trockentrenntoilette im Wohnmobil

Am Ende ist aber unser Aluminiumgestell fertiggestellt und in die Ecke millimetergenau eingepasst.

Alle Bretter passen


Nach dem Bau des Alugerüstes haben wir erst einmal die Platten aufgelegt, um zu sehen, ob auch später alles passen wird.

Die Trockentrenntoilette im Wohnmobil

Den Ausschnitt für den Toiletteneinsatz haben wir auch ensprechend einpassen können, da auf der Rückseite der Verpackung eine Sägeschablone abgedruckt ist, ist das nicht allzu schwierig. Nun wird erst einmal er Toilettensitz provisorisch drauf gelegt. Man will ja schließlich Fortschritte sehen 🙂

Der Separett-Einsatz ist von Werk aus aber etwas größer, als unser Toilettendeckel und so müssen wir das Plastik an einigen Stellen entfernen, was aber mit Stichsäge und Dremel mit Polieraufsatz recht schnell gelingt.

Auch der Trenneinsatz fügt sich ins Ganze ein


Die Trockentrenntoilette im Wohnmobil

Wir haben uns auch im neuen Wohnmobil für unsere Trockentrenntoilette 3.0 wieder für einen Separett Toiletteneinsatz Privy 400, nun jedoch ohne den Toilettendeckel entschieden, weil wir einen farblich angepassten Toilettensitz benutzen wollen und die Farbe Lila nicht im Lieferprogramm von Separett enthalten ist.

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Den Schlauch haben wir allerdings nicht benutzt, sondern uns eine andere – wie wir hoffen – haltbarere Lösung einfallen lassen.

Der Geruchsverschluß – Syphon – Traps


Wir haben aus den Bauerfahrungen der letzten Trockentrenntoilette im alten Wohnmobil gelernt. Der mitgelieferte Separettschlauch war dort noch in einer Trapsform verlegt und bildete dadurch den Geruchsverschluß. Siehe handgefertigte Hochleistungsskizze.

Die Trockentrenntoilette im Wohnmobil

Durch den (damals im Steyr 680) ständig im Schlauch stehenden Urin scheint aber das Schlauchmaterial etwas porös geworden zu sein und wir wollen nicht riskieren, in der Black Pearl eine mögliche Schlauchundichtigkeit zu bekommen.

Deshalb haben wir nach Alternativen gesucht und diese auch gefunden.

PVC-Rohr und PVC-Winkel.

Dieses Material lässt sich mittels Klebstoff richtiggehend miteinander „verschweißen“ . Die Klebeverbindungen weisen – so die Werbung und diverse Youtube-Videos die gleiche Festigkeit auf, wie die Originalrohre.

Darum haben wir unseren Geruchsverschluß aus diesen Teilen gebaut:

Die Trockentrenntoilette im Wohnmobil

Der Geruchsverschluß – Auch während der Fahrt riecht nichts


Doch fangen wir ganz langsam mit dem Aufbau des Geruchsverschlusses unserer Trockentrenntoilette im neuen Wohnmobil an.

Der Separett-Einsatz hat einen Urinabfluss zum anstecken des Originalschlauches. An den Anschlußseiten sind kleine Plastikteile eingegossen, die wir mit einem Dremel entfernt haben.

So passt der Ablaufstutzen direkt in ein HT-Rohr DN32

Wenn man die Dichtung des Rohres herausnimmt, kann man den kleinen dünnen Wulst an der Innenseite der Dichtung mit einem kleinen Seitenschneider abschneiden. Nach dem Wiedereinsetzen der Dichtung kann der Ablaufstutzen auch ohne Kraftanstrengung in das Rohr geschoben werden.

An dem Rohr schließt sich eine Gummimuffe DN32 an.

in die von der Unterseite dann ein Stück PVC-Rohr DN32 eingeschoben wird.

Die Muffe haben wir dann an dem senkrecht stehenden Aluminiumprofil des Toilettengerüstes befestigt, so dass die ganze Konstruktion nicht mehr beweglich ist.

Hierbei muss man ein wenig herumexperimentieren, bevor man die richtige Stelle im Raum gefunden hat, immerhin muss man hier in drei Dimensionen positionieren. Und ich sagte ja schon, dass 3-D-denken nicht meine Stärke ist.

Jedenfalls schließt sich an das senkrechte PVC Rohr ein 90 Grad Winkel an.

Dann kommt ein Rohrstück, dann ein Winkel u.s.w. an, bis der Geruchsverschluß fertig ist. Siehe Foto

Die Verklebung der PVC-Teile: Traps und Abfluss


Wie bereits erwähnt, habe ich einige Youtube-Videos zu Rate gezogen und mich letztendlich für Produkte der Fa. Tangit entschieden.

Zunächst jedoch müssen die einzelnen Rohrstücke und Winkel „trocken“, also unverklebt zusammengeschoben werden, um die richtige „Gesamtform“ zu gewährleisten, da ja viele Winkel verbaut werden und das ganze nicht nur in einer Dimension ausgerichtet ist.

Zu diesem Zweck habe ich die zueinander passenden Teile markiert (Foto).

Dann haben wir die zu verklebenden Stellen mit einem Lappen und dem Reiniger gereinigt.

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und anschließend in die richtige Reihenfolge hingelegt, damit wir beim eigentlichen Klebeprozess auch die richtigen Teile zusammenfügen.

Mit dem Klebstoff

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haben wir dann die Klebeflächen eingepinselt. Ein Pinsel ist im Deckelverschluß der verschraubbaren Dose enthalten.

Die Winkel wurden an der Innenseite in Richtung des Rohrverlaufes satt eingepinselt, die Rohrstücke quer zur Rohrverlaufsrichtung.

Anschließend wurden die Teile gemäß den Markierungen zusammengefügt, an den Klebeflächen wird hierbei ein bisschen Klebstoff nach außen gequetscht, das ist okay und man kann es abwischen.

Schnell muss man sein. Denn der Klebstoff klebt sehr sehr schnell. Man hat nicht viel Zeit zum positionieren der Teile. Einschmieren, zusammenschieben und schnell positionieren ist also angesagt. Aber das klappt schon.

Die Abluftanlage unserer TTT


Die Trockentrenntoilette im Wohnmobil

Auch hier haben wir neue Wege beschritten. Hatten wir doch im Fienchen nur eine Öffnung in der rechten Außenwand mit davorgeschaltetem PC-Lüfter. Hierbei ergab sich allerdings das Problem, dass starker Seitenwind durchaus stärker war als der PC-Lüfter und somit ab und an bei ungünstigen Windlagen Gerüche deutlich zu vernehmen waren. Außerdem war es dann bei kalter Witterung im wahrsten Sinne a…kalt.

Also kommt die Entlüftung dieses Mal aufs Dach.

Da hat man zum einen den natürlichen Sog und zusätzlich verteilen sich mögliche Gerüche irgendwo, aber nicht im Kofferinneren.

Doch wie wollen wir das Ganze gestalten?

Da kommt uns die Idee mit einem Luftkanal. Es gibt nämlich sehr flache (und dafür breite) Luftkanäle.

Die Trockentrenntoilette im Wohnmobil

System 100 superflach + PC-Lüfter


Die Trockentrenntoilette im Wohnmobil

Wir wollen unseren Abluftkanal an der Außenwand entlang führen und benötigen dafür folgende Teile:

Alles beginnt mit dem Lüfter.

Hier haben wir uns für einen PC-Lüfter von BeQuiet entschieden, da wir in der Vergangenheit im PC-Bereich mit diesen Lüftern sehr zufrieden waren.

Diesen Lüfter haben wir in mühevoller 🙂 Kleinarbeit mittels eines Dremels mit Frässpitze in ein Stromverteilergehäuse eingepasst

Im Deckel haben wir ein ausreichend großes Loch eingebracht, damit die Luft hier hineinströmen kann.

Auf der Rückseite haben wir ein kleines Stück PVC-Rohr mit Sika 252 eingeklebt. Das Rohr hatten wir zuvor auf die entsprechende Kürze abgesägt.

Dann folgen diese Teile bis zur Durchführung durch das Dach







Die Trockentrenntoilette im Wohnmobil

Der Ikea-Dachpilz


Das eben benannte Rohrstück schaut nun einige Zentimeter aus dem Dach heraus und ist natürlich oben offen. Es wird im Bereich der Durchführung mit Sika abgedichtet,

Nun kommt der Dachpilz ins Spiel.

Er besteht aus einem kurzen Stück Edelstahlrohr

Hieran werden am oberen Ende drei kurze Stege angeschweißt, welche wiederum an eine umgedrehte Edelstahlschüssel

angeschraubt werden.

Das ganze Gebilde wird dann mit reichlich Sikaflex

eingedichtet und somit verklebt.

Die Trockentrenntoilette im Wohnmobil

 Die Trenntoilette im Wohnmobil: Die Toilettenheizung 🙂


Wie bereits weiter oben erwähnt, hatten wir im Fienchen ab und an bei ungünstigem Wind im Winter ziemlich niedrige Temperaturen im Toilettenbereich und manchmal, ja manchmal auch einen kalten Popo bekommen.

Dieses werden wir in der Black Pearl vermeiden.

Die Trockentrenntoilette im Wohnmobil

Wir haben beim Verlegen unserer Luftheizung einen Abzweig in Richtung Trockentrenntoilette gelegt. Dieser mündet im Gehäuse unserer Trenntoilette und sorgt durch einen verstellbaren Luftauslass für angenehme Temperaturen auch im Winter. Meistens ist er bei uns jedoch geschlossen.

Hilfe! Verstopfung!


Man liest darüber von anderen Nutzern einer Trenntoilette immer nur sehr wenig, aber wir haben alle paar Monate mal das Problem, dass die Urinleitung zum Tank verstopft. Zu unserem Glück haben wir allerdings vernünftige Rohre verlegt, so dass wir hier auch mal schwerere Geschütze anwenden können. Ein wenig gelförmiger Rohrreiniger, der organische Stoffe prima zersetzt, und schon ist alles wieder gängig. Unseren Rohren, Tanks und Abwasserventilen macht das nichts und wir haben den Eindruck dass der Tank auf diese Weise auch einigermaßen sauber bleibt.

Zwischendurch nutzen wir für das Urinrohr fast täglich eineinhalb Teelöffel Natron zusammen mit Essig, was wir ein wenig in der Urinleitung stehen lassen um es dann nach einer kurzen Weile mit heißem Wasser nachzuspülen. Das löst kleinere Blockaden instant auf und wir haben immer den Überblick darüber, wie frei die Leitung gerade ist. Denn eine schleichende Verstopfung bekommt man wenn man draufsitzt eher verspätet mit.

Trockentrenntoilette im Wohnmobil: Der Weg zum Urintank


Unser Urintank befindet sich im Zwischenrahmen der Black Pearl. Den Weg zwischen Toilette bis hinter dem Durchbruch durch den Kofferboden haben wir mit den oben beschriebenen PVC-Rohren und Winkeln und Muffen konstruiert.

Unter dem Boden schließt sich dann ein flexibles HT-Rohr zur Verbindung an den Urintank an.

Am Ausgang des Urintanks haben wir ein elektrisches Ventil eingebaut, um es vom Führerhaus aus öffnen und schließen zu können. Das funktioniert auch absolut prima.

Wir haben lange nach einem passenden Ventil gesucht, denn man muss ja viele Details beachten.

Durch einen Hinweis eines Freundes haben wir dann den Weg zu Fa. Ventilo gefunden, wo wir nicht nur gut beraten wurden, sondern es dort auch haben erstehen können.

 

 

Jetzt sind wir am Ende der Einbaustory der Trockentrenntoilette 3.0 im Wohnmobil angelangt und hoffen, dass diese Version nicht so schnell wieder ein Update erfahren muss.

 

In diesem Sinne

 

stay tuned….. es bleibt spannend.

4 Comments
  • Heike&Grütze | Jun 4, 2020 at 20:33

    Wirklich super aufgegliedert und beschrieben. Wird von uns kopiert und nachgebaut. 😉
    Wir wünschen uns allerdings noch einen „Sichtschutz“, welcher die Exkremente verdeckt, und beim belasten der Schüssel sich öffnet.
    Eine Frage jedoch: Ihr habt den Siphon innerhalb vom Fahrzeug verbaut, wäre es nicht sinnvoller diesen ausserhalb vom Fahrzeug zu haben ?
    Oder anders gefragt kann der Urin, welcher im Siphon steht „riechen“ ?

    Grüsse

    Heike&Grütze

    vom

    Grauwal-Team

    • Melia | Jun 5, 2020 at 11:54

      Hallo und danke für das Lob.
      der Urin im selbstgebauten Siphon stinkt bei uns nicht, weil ja kontinuierlich „frischer“ Urin nachläuft. Darum haben wir uns dafür entschieden, ihn im Toilettenkorpus zu verbauen.
      Auf den Sichtschutz haben wir verzichtet, da ein Selbstbauversuch im Fienchen damals kläglich gescheitert ist (mangelndes 3-D-Vorstellungs und Umsetzungsvermögen). Außerdem ist eigentlich nichts zu sehen, weil ja Toilettenpapier darüber liegt (oder man es mit einem Blatt Haushaltsrolle abdecken kann).
      Liebe Grüße
      Meli

  • Matthias T | Jul 19, 2020 at 21:02

    Hallo, wäre es nicht möglich das Urinrohr von oben in den Tank einzuführen und bis fast zum Boden durchzustecken. Dann hätte man doch eine vergleichbare Siphon Wirkung, mit viel weniger Platzaufwand.

    • Melia | Jul 19, 2020 at 21:06

      Hallo Matthias, sicherlich wäre das möglich. Doch was passiert, wenn man dann den Urintank gänzlich leert, so dass das untere Ende des Rohres „im Freien steht“? Ich denke, dann dürften „edle“ Gerüche ins Innere gelangen, oder?
      Liebe Grüße
      Meli

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