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Trinkwasser im Wohnmobil 1 – Vorüberlegungen

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In dieser Beitragsreihe dreht sich alles rund um das Thema Trinkwasser im Wohnmobil.


Vorüberlegungen


Ganz am Anfang stellt sich die Frage, wofür wir das Wasser im Wohnmobil überhaupt benutzen wollen. Hierzu gibt es verschiedene Ansätze. Manch einer nimmt es nur fürs Duschen, manch einer macht alles mit dem Wasser, manch einer filtert es, manch einer filtert es nicht.

Viele Meinungen, viele Ansätze, viele Begründungen.

Nach reiflicher Überlegung haben wir uns dafür entschieden, das Wasser im Wohnmobil für alles zu nehmen, also zum abwaschen, duschen, zähneputzen, kaffeekochen und vor allem auch zum trinken. Und wir werden das Wasser filtern. Zwei Mal.

Wir werden bewusst kein Wasser aus Wasserflaschen benutzen, weil aus normalen Kunststoff-Trinkwasserflaschen der Weichmacher Bisphenol A herausgelöst werden kann und dieses Bisphenol A ist alles andere als gesund. Siehe Wikipedia.

Also werden wir uns andersweitig mit Trinkwasser versorgen. Dieses werden wir aus öffentlichen Bezugsquellen beziehen müssen, als da sind:

  • Wasserhähne an Tankstellen, Einkaufscentren und so weiter
  • relativ saubere Fließgewässer
  • Stauseen
  • notfalls Brunnen

Es ist also wichtig, dass wir das Wasser in Trinkwasserqualität umwandeln, falls es bislang noch keine Trinkwasserqualität hatte.


Trinkwasserqualität


Da wir auf unseren Reisen nicht sicher sein können, dass die Wasserquellen immer ausreichende Trinkwasserqualität aufweisen, müssen wir das Wasser also auf dieses Niveau bringen. Hierzu gibt es auf dem Markt verschiedene Filtersysteme.

Da wir das Rad nicht neu erfinden wollen / können, haben wir uns diese vorhandenen teilweise sehr hochpreisigen Filtersysteme mal angeschaut. Sie bestehen meistens aus drei Komponenten:

  • Grobfilter
  • Keramikfilter
  • Aktivkohlefilter

Manchmal sind diese Filter in einem Gerät kombiniert, manchmal in mehreren Geräten untergebracht.

 


Bakterien und Viren


 

Die meisten Bakterien weisen eine Größe von 1-10 Mikrometer (=Mikron) auf, Viren wiederum haben eine Größe von etwa 0,02 – 0,2 Mikrometer. Man würde also ein System benötigen, welches zuverlässig ab 0,02 Mikrometer filtert. So etwas gibt es aber unseres Wissens nach nicht.

Es gibt auf dem Markt Filtersysteme, so ab 0,15 Mikron aufwärts.
Gut gegen Bakterien, unzuverlässig gegen Viren.

Und so haben wir uns für ein Filtersystem entschieden, welches ab 0,3 Mikron herausfiltert.
Gut gegen Bakterien, unzuverlässig gegen Viren.

Wir haben auch noch den Kostenfaktor einfließen lassen.

Unser jetziges System kostet incl. aller Folgekosten nur ein Bruchteil von Wasseraufbereitungsanlagen namhafter Hersteller. An dieser Stelle möchten wir uns gerne bei einem lieben Freund, dem Willi, bedanken, der uns bei unseren Überlegungen sehr weitergeholfen und uns schließlich den Tip zu der von uns nun genutzten Wasserfilteranlage gegeben hat.


Unser Wasserkonzept im Wohnmobil


Wie bereits erwähnt, gibt es viele verschiedene Ansätze und wir werden hier UNSEREN Ansatz vorstellen, von dem WIR glauben, dass es der FÜR UNS richtige ist. Wir können natürlich keine Gewähr dafür übernehmen, dass das auch der beste Ansatz, die beste Verfahrensweise ist.

Also: Unser Wasserkonzept sieht wie folgt aus.

  1. Das Fremdwasser durchläuft ein in einem Kasten untergebrachtes dreistufiges Filtersystem
  2. danach gelangt es in unseren Wassertank
  3. Hier wird es zusätzlich durch Micropur entkeimt
  4. Das Wasser durchläuft vor der Benutzung ein weiteres identisches Filtersystem, bevor es zu unserem Trinkwasser wird.

Die einzelnen Schritte werden wir im folgenden darstellen.

Im zweiten Teil dieser Beitragsserie werden wir von unserem externen Wasserkasten berichten.

stay tuned… es bleibt spannend.

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