Sommerloch?

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Mit Anhänger und Stapler wurde unser Koffer nun an den Ort gebracht, an dem wir ihn ausbauen können. Überdacht, weitestgehend regensicher und halbwegs geschützt vor der mörderischen Hitze, die in einigen Wochen kommen wird.

Positioniert auf Holzklötzen und gewissenhaft in der Waage ausgerichtet, kann jetzt eigentlich nichts mehr schiefgehen.

Über diese Brücke muss ich gehen


Lange Zeit habe ich, Meli,  mit der vor mir liegenden Aufgabe gehadert, wie ich denn bloß in 50 m Höhe (so hoch fühlt sich durch meine Höhenangst das Kofferdach an) die Solarmodule und so weiter befestigen kann. Und wieder einmal zeigt, sich, dass nichts so heiß gegessen wird, wie es gekocht wird, oder anders, dass man sich viele Sorgen umsonst macht.

Denn wir haben eine prima Zugangsmöglichkeit zum Kofferdach geschaffen, die die dortigen Arbeiten ungemein vereinfacht.

Über ein paar dicke Balken kommen wir sicher aufs Dach und zurück. Natürlich werden während der Arbeiten die Sicherungsgeländer abgenommen.

Lüfter


Nun steht er da, der leere Koffer und als erstes beschließen wir, dort die Lüftung einzubauen.

Wir haben uns nach langer Überlegung für einen Lüfter mit Saug-/Blasfunktion entschieden, einen Siroco A3003 (der hier in Deutschland von Fa. FRM-Technik unter Sirocco A3003 vertrieben wird). Er hat einen ordentlichen Luftdurchsatz.

Also mal eben nach langem Zögern ein Loch ins Dach geschnitten.

Danach den Lüfter eingebaut und das Ganze noch entsprechend abgedichtet.

Internet-Antenne


Wir haben uns wieder für eine MIMO-Antenne, diesesmal für das Modell LGMM-7-27-24-58 entschieden,

Als Router werden wir diesen Router, einenTeltonika RUT955 Worldwide verwenden, den wir in der Version „Weltweit“ bestellt haben

Zum Thema Internetempfang werden wir aber demnächst noch einen gesonderten Beitrag mit viel mehr Informationen veröffentlichen.

Befestigung für Solarmodule


Da wir uns für die 360Wp-Module von Victronenergy entschieden haben, machen wir uns Gedanken über eine geeignete Befestigung. Wir benutzen viele Befestigungspunkte und professionelle Befestigungstechnik aus dem Hausbau. Unsere einzelnen „Nubbsies“ , wie wir sie nennen, sind jeweil 33 cm lang und sind x-förmige Aluminiumprofile, welche wir mit Sikaflex 252 aufs Dach geklebt haben.

Hierzu benötigt man noch Modulendklemmen

und Modul-Mittelklemmen

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sowie Sikaflex 252

Die Aluminium-Nubbsies wurden vorher angeschliffen, entfettet und mit Primer behandelt

Sika Primer 210 - 250 ml Dose
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Wassertanks schon mal reingestellt


Provisorisch. Denn sie nehmen ganz schön viel Raum ein. Bei den zwei Tanks a 250 Liter, die von Tanksdirekt.de stammen, haben wir zunächst Tankgeber eingebaut, um uns später anzeigen zu lassen, wie viel Wasser noch da ist.  Anschließend haben wir die Verschraubungen für Wasserauslass, Wassereinlass und Wasserüberlauf angebracht, da unsere Wasserzufuhr bei geöffneter Außenklappe über unsere Wasserfilter laufen wird und wir daher die im Wohnmobil übliche Außenbefüllung nicht praktizieren können.

Probleme hatten wir zunächst mit den oberen Anschlüssen, die zu hoch aus dem Tank herausragten und die wir dann ersetzen mussten. Allerdings ist jetzt alles passend montiert.

Bettgestell


Nachdem die Arbeiten an den Wassertanks erst einmal abgeschlossen waren, machen wir uns daran, das Bettgestell zu konstruieren. Da unser Kofferheck abgeschrägt ist, fabriziert es uns doch einige Knoten im Hirn, doch letztendlich passen alle Winkel zusammen und wir können bald weiterbauen.

Sommerloch?


Irgendwie nicht wirklich.

Wir versuchen den Temperaturen von teilweise an die 40 Grad einigermaßen auszuweichen, was aber nur leidlich von Erfolg gekrönt ist.

In ein Loch sind wir aber deshalb noch nicht gefallen, wenngleich wir da trotzdem irgendwie sind.

In den nächsten Tagen wird es bestimmt mit dem Thema Fenster und Klappen vielleicht auch mit dem Möbelbau weitergehen, wir lassen uns einfach überraschen.

 

Stay tuned, es bleibt spannend.

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