Solarströmlinge und Gucklöcher

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Solarmodule


Nachdem wir am Montag die Solarmodule und die Möbel für Dienstag avisiert bekommen hatten, waren wir sehr happy.

Nach der langen Zeit der Stagnation geht es jetzt endlich los.

Dienstag warten wir dann den ganzen Tag auf Nachricht von der Spedition, doch nichts geschieht. Zwischenzeitlich dämmert es und wir müssen uns eingestehen, dass es wieder einmal nichts mit den Ankündigungen geworden ist.

Doch dann, völlig überraschend, sind am Mittwoch morgen die Möbel da und wollen umgelagert werden.

Und auch, wenn wir es nicht mehr für möglich gehalten haben, auch die Solarmodule stehen plötzlich bereit.

Als wir sie umlagern wollen, fängt es natürlich wolkenbruchmäßig zu regnen an, was die Freude an den 22-Kg-Modulen deutlich abzukühlen vermag. Klitschenass schaffen wir es dann doch noch, sie ins Trockene zu bringen.

Und ja, wir wissen, dass Solarmodule auch mal nass werden dürfen 🙂

Wir bringen die Solarmodule mit vereinten Kräften aufs Dach, immer schön eines nach dem anderen. Denn die Riesendinger wollen ordentlich befestigt werden. Wie wir sie auf dem Dach fixieren siehst du in diesem Videobeitrag.

Jedes einzelne Modul hat also 18 Befestigungspunkte. Das sollte reichen.

Wir haben jeweils zwei Module in Reihe geschaltet. Und das Ganze zweimal. Das heißt wir verbinden jeweils zwei Module mit den moduleigenen Anschlüssen und führen die beiden andern Kabel ins Kofferinnere, wo wir sie dann irgendwann an die MPPTs anschließen werden. Das bedeutet aber auch, dass wir die Modulkabel verlängern müssen.

Und hier kommt der absolute Geheimtip: Wir nehmen hierzu die Anschlußverbinder der Firma Weidmüller. Anfangs, damals noch beim Bau des Fienchens, hatten wir billige Steckverbinder genommen, das hat alles nicht gehalten, die Kabel sind aus den Steckern wieder herausgerutsch und haben nicht gehalten.

Dann haben wir den Hinweis auf die Weidmüller Steckverbinder bekommen. Die Verarbeitung der Solarkabel ist hiermit total einfach: Das Solarkabel 15 –  16 mm abisolieren, in den Stecker einschieben bis es klickt, dann den Stecker zusammendrehen. Fertig.

Möbelbau kommt etwas später


Wie erwähnt, sind die vorgefertigten Möbelteile auch angekommen. An den Oberschränken wollen noch Klavierbänder und Klappenverschlüsse angebracht werden.

Diese und die dann folgenden Installationsarbeiten haben wir uns für die nächste Woche vorgeplant. Da wollen wir ja schließlich auch noch etwas zu tun haben 🙂

Fenster- und Klappenausschnitte


Nachdem wir uns vorgestern noch Sperrholz-Bohrvorlagen zum leicheren Einbau der Fenster und Klappen hergestellt hatten, kommen diese Schablonen heute zum Einsatz.

Beim Sägen des GFK habe ich mich ordentlich abgesichert. Ich habe mir eine neue Atemschutzmaske gekauft, damit ich die die beim Sägen in der Luft herumschwirrenden GFK-Teilchen nicht einatmen muss.Entschieden habe ich mich für die Schutzklasse FFP3 :

FFP3: Die Schutzklasse FFP3 bietet auch bei hoher Belastung der Atemluft zuverlässigen Schutz. Masken dieser Klasse filtern mindestens 99,5% von Partikeln bis zu einer Größe von 0,6 μm. Sie sind einsetzbar in Arbeitsumgebungen, in denen der Arbeitsplatzgrenzwert bis zum 30-fachen des branchenspezifischen Wertes überschritten wird. Sie schützen bspw. vor giftigen Stäuben von Chrom, Kobalt, Nickel oder Schimmelsporen.

Die neue Maske passt trotz Brille, Kopftuch und Stirnlampe.

Man kann ganz gut dadurch atmen und es kommt kein Staub mehr in die Lunge. Ziel erreicht.

Jetzt steht dem Sägen nichts mehr entgegen. Eben noch schnell ein neues Sägeblatt in die Stichsäge eingelegt. Und los gehts.

Nach erledigter Arbeit können wir am Abend sagen: Das Tagesziel, fünf Fensterausschnitte herauszusägen wird klar erreicht.

Morgen werden wir dann mit dem Aussägen der Klappenausschnitte auf beiden Seiten weitermachen……

 

stay tuned….. es bleibt spannend.


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