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Schwierigkeiten beim Ändern der Postanschrift

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In der letzten Zeit hat es sich als sehr zweckmäßig herausgestellt, uns unsere Briefpost digitalisieren zu lassen. Wir haben uns deshalb bei Dropscan.de angemeldet (siehe auch unseren diesbezüglichen Beitrag). Im vorliegenden Blogbeitrag berichte ich über Schwierigkeiten beim Ändern der Postanschrift.

Gegenwärtig beginne ich, um langfristig auf Postweiterleitungsaufträge verzichten zu können, die Postanschriften zum Beispiel bei Versicherungen zu ändern und sie direkt zum Dropscan-Postfach senden zu lassen.

Aus diesem Grunde plane ich ein Telefonat mit der X+Y-Versicherung in Deutschland, die zum Glück über eine 0800-Rufnummer zu erreichen ist.

Lyggie schlägt mir noch vor, doch besser eine Email zu schreiben, doch beharrte ich in meinem jugendlichen Leichsinn auf der Durchführung eines Telefonates, welches mir als wesentlich weniger zeitaufwändig erscheint.

Um es vorweg zu nehmen: Ich sollte öfter auf Lygggie hören.

Doch möchte ich den Verlauf dieses Telefonates hier kurz schildern.

Schwierigkeiten beim Ändern der Postanschrift

Ich wählte also die deutsche 0800-Nummer und befinde mich auch nur wenige Minuten in der obligatorischen Warteschleife (ich hasse Warteschleifen), bevor sich eine durchaus freundliche Sachbarbeiterin, nennen wir sie der Einfachheit halber Frau Z., nach meinem Begehr erkundigt und mir ihre Hilfe anbietet, noch ohne zu wissen, wie schwierig es für sie werden wird.

Ich teilte ihr also ebenso freundlich mit, dass ich die Postanschrift ändern möchte und die Post zukünftig an meinen Namen, Scanbox #12345 und die Anschrift von Dropscan in Berlin gesandt werden soll.

Nach kurzem überlegen sagt sie mir, dass sie das nicht machen kann, es gäbe dazu keine Möglichkeit. Die Straße und den Ort, so führt sie weiter aus, kann sie wohl schon ändern, nicht jedoch den Zusatz der Scanbox anbringen.

Nun erläutere ich ihr, dass es aber durchaus in meinem Sinne wäre, eben diese Scanbox im Adressfeld mit aufzunehmen, denn wie soll die Post denn sonst korrekt zugeordnet werden.

Daraufhin bittet sie mich, einen Moment zu warten, sie müsse mal eben nachfragen (sagte ich schon, dass ich Warteschleifen hasse?).

Bereits nach wenigen weiteren Minuten – der Zeitzähler im Handy zeigt schon etwa die Minute 10 im Gesprächsverlauf an – meldet sie sich zurück und teilt mir mit, dass die Umsetzung meines Anliegens definitiv nicht möglich sei.

Nun war ich doch schon ein klein wenig konsterniert und entgegnete, dass in diesem Falle eine Kündigung des Versicherungsvertrages eine durchaus zu überdenkende Option sei. Daraufhin fragte sie noch einmal nach und ich lande wieder in der Warteschleife. Ich glaube ich erwähnte schon, dass ich Warteschleifen hasse.

Bereits nach geschätzten weiteren 3 Minuten ist sie auch schon wieder da und freut sich, mir mitteilen zu können, dass es doch geht, die Anschrift entsprechend zu ändern.

Also noch mal von vorne:

[Was nun kam, lässt sich am besten in wörtlicher Rede wiedergeben.]

Ich: Die neue Anschrift lautet: Melia-Sophie Müller, Postfach Lattenkreuz 12345 (also #12345), Ehrenbergstr………Berlin.

Sie: Wie bitte?

Ich: Die neue Anschrift lautet: Melia-Sophie Müller, Postfach Lattenkreuz 12345 (also #12345), Ehrenbergstr………Berlin.

Sie: Wie …. Lattenkreuz

Ich: Lattenkreuz oder Raute 12345

Sie: Wie…. Lattenkreuz oder Raute?

Ich: Na die Raute auf der Tastatur

Sie: Ich habe da keine Raute

Ich: Doch bestimmt. Sie haben doch eine normale Tastatur, oder?

Sie: Ja, aber keine Raute und kein Lattenkreuz

Ich: Das ist die Taste rechts neben dem Ä

Sie: Wie?

Ich: Sehen Sie das „k“?

Sie: Ja.

Ich: So, und jetzt gehen Sie nach rechts rüber: k…l…ö…ä… und … Raute

Sie: Jetzt habe ich sie gefunden

Ich: Herzlichen Glückwunsch

Sie: Das geht jetzt trotzdem nicht, es erscheint keine Raute auf dem Bildschirm.

Ich: [leise] grmpf

Sie: Ne, das geht immer noch nicht, Moment ich frage mal nach.

In diesem Moment weiß ich, weshalb ich Warteschleifen hasse. Sie vernichten einfach nur Lebenszeit.

Bereits wenige Minuten später, wir befinden uns mittlerweile bei Gesprächsminute 19, ist sie wieder da.

Sie: Die Techniker sagten mir, dass das nicht funktioniert mit der Raute.

Ich: Na, im Namen der Götter, dann lassen Sie die Raute doch einfach weg.

Sie: Ja, das kann ich machen……jetzt klappt das auch…. wie war noch mal die Anschrift?

Nachdem ich diese wiederholt hatte, hat es endlich geklappt.

Notiz an mich selbst: Ich sollte öfter auf Lyggie hören

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