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Nicht ganz perfekt… oder doch?

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Heute greife ich mal die Überschrift des neuesten Blogeintrags einer lieben Freundin auf ihrem Blog Katze im Karton auf, um davon zu berichten, dass wir gestern abend auf dem MPS, dem Mittelalterlichen Phantasie Spectaculum zu Bückeburg dem wieder einmal großartigen Konzert unserer Lieblingsmusikgruppe Omnia lauschten, als ich so im Takte der Musik wippend in die Runde sah.

Ich bermerkte viele Zuhörer, die eines vereinte, das Mögen der Darbietung.

Und alle waren unterschiedlich, groß und klein, dick und dünn, jung und alt, wunderschön und hässlich.

Doch vermochte ich, an jedem etwas besonderes zu finden, was ihn einzigartig machte. Ich stellte mir vor, welche Berufe diese teilweise recht bunt gewandeten Menschen wohl in ihrem „normalen Leben“ haben würden, ob sie dort genauso interessant aussehen würden. Doch leider glaube ich, dass das Aussehen hier auf dem Fest eher den Wünschen und Sehnsüchten entspricht, als die Fassaden, die im Alltag gezeigt werden.

Es ist verdammt schade, dass man Künstler (wie Steve Sic von Omnia) oder Millionär oder Lebenskünstler sein muss, um sich zu trauen, sich so zu geben, wie man sich fühlt. Ich schließe mich da bewusst ein.

Doch da die Hoffnung zuletzt stirbt, hoffe ich, dass sich das irgendwann ändern wird und wir alle als das akzeptiert werden, was und wie wir sind.

Und keine Fassaden mehr brauchen werden.

Das soweit als Vorgeschichte. Und gerade lese ich den Blogeintrag von Katze im Karton und wundere mich wieder einmal, wie zum richtigen Zeitpunkt immer die richtigen Gedanken erneut aufgegriffen werden……

Danke Izzy

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