Leuchtendgrau statt schneeweiß

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Auch die letzte Woche hat uns ein gutes Stück weitergebracht, wenngleich der einzelne Fummelkramdingsbums doch so ewiglich zu dauern scheint.

Zunächst ereilt uns jedoch schlechtes Wetter. Der eine oder andere mag rodelnder- und jodelnderweise damit zurechtkommen, doch wenn ein Koffer ausgebaut oder ein Führerhaus gedämmt werden will, erweist sich dieses Wetter als gänzlich ungeeignet für diesen Zweck.

Die einzige im Bunde, die sich über dieses Wetter halbwegs zu freuen scheint, ist die Luna.

Denn sie macht nicht nur Tapsen in den Schnee, sondern springt auch herum, wie ein junger Hund. Ach….das ist sie ja auch…

Und sie versucht es nicht nur einmal, uns zu einer ausgiebigen Schneeballschlacht zu animieren, doch am Abend ist es uns einfach zu kalt und nass und am nächsten Morgen ist dieses „weiße Dreckszeug“ zum Glück schon wieder getaut. Der Nachteil dabei ist, dass man durch den nassen Schneematsch stapfen muss, will man von A nach B gelangen.

Lyggie fängt an, das Führerhaus zu dämmen


Jetzt, wo noch keine Sitze und / oder sonstiges Interieur installiert sind, gelangt man noch leicht an die blanken Blechteile. Uns so macht sich Lyggie daran, zunächst Alubutyl und hinterher Armaflex zu verkleben.

Alubutyl:

Natürlich haben wir ein wenig im Netz recherchiert und schnell gemerkt, dass es erhebliche Qualitätsunterschiede geben soll. So soll bei billigen Produkten auch noch nach längerer Zeit Bitumengeruch zu riechen sein. Das wollten wir auf keinen Fall und haben uns deshalb für das Produkt ABX von Fa Reckhorn entschieden. Und tatsächlich riecht es kein bißchen, selbst wenn es heute bei Sonnenschein recht warm im Führerhaus ist.

 

Armaflex:

Wir haben uns schon öfter über die großen Preisunterschiede beim Armaflex gewundert. Und neulich haben wir dann auch noch den Grund dafür herausgefunden:

Quelle: Mit freundlicher Genehmigung: https://www.rohrisolierung24.de/tipps-und-tricks-fuer-rohrisolierung.php

 

Entscheidungshilfe / Unterschied zwischen Armaflex „XG“, „AF“ und „Accoflex“, bzw. „ACE“

Die schwarzen Armaflex-Platten vom Hersteller Armacell werden in unterschiedlichen Qualitäten produziert und geliefert. Da uns viele Fragen zu den Unterschieden und deren Verwendbarkeit erreichen, gehen wir kurz und knapp etwas näher darauf ein.

Unterschieden wird also zwischen:

  • Armaflex AF
  • Armaflex XG
  • Armaflex Accoflex (auch Armaflex ACE)

Vorneweg sei deutlich gesagt: Alle oben genannten Produktserien sind vom Hersteller Armacell aus dem Sortiment Armaflex, also grundsätzlich alles „Originalware“. Aber genau hier liegt die Falle und wird von manchen Händlern schamlos ausgenutzt, indem auch bei der Billigware von „Original Armaflex“ gesprochen wird. Ja, das ist auch Originalware, jedoch wird meist die technisch schlechteste und billigste Serie Armaflex ACE geliefert, wenn nicht ausdrücklich auf die hochwertigeren Serien hingewiesen wird. Achten Sie also im Zweifelsfall unbedingt auf die angegebenen technischen Werte oder lassen sich die Richtigkeit der Ware vorab vom Händler ausdrücklich bestätigen. Glauben Sie uns, wir haben schon die haarsträubendsten Geschichten von unseren Kunden gehört. Lassen Sie sich NICHT über den Tisch ziehen und geben Sie im Ernstfall die Ware zurück. Das ist Ihr gesetzliches Recht (innerhalb des erlaubten Rahmens).

Armaflex AF:

Die AF-Serie ist die hochwertigste aber auch teuerste lieferbare Qualität. Die Produkte aus der AF-Serie sind mit dem sog.“Microban®-Schutz“ ausgestattet. Dazu nachfolgend der Originaltext von Armacell:

  • AF/Armaflex ist der flexible Dämmstoff, der mit der MICROBAN® Technologie ausgestattet ist. Wenn Mikroben mit der Dämmstoffoberfläche in Berührung kommen, durchdringt der MICROBAN® Schutz die Zellwände des Mikroorganismus, der somit funktionsunfähig wird und nicht mehr wachsen oder sich vermehren kann. Da dieser Schutz direkt beim Herstellungsprozess etabliert wird, ist kein Auswaschen oder Verschleiß möglich.
  • Diese Herstellerausstattung macht das Material natürlich teurer. Für den Einsatz im Fahrzeugbau, Wohnmobil, Wohnwagen oder sonstige Einsatzbereiche, die diese Ausstattung nicht ausdrücklich vorschreiben, ist das nicht notwendig.
  • Die technischen Werte von Armaflex AF sind grundsätzlich mit den Werten der günstigeren XG-Serie vergleichbar, weshalb wir die XG-Platten für unsere Wohnmobilkunden empfehlen.
  • Fazit: Steht der finanzielle Aspekt nicht im Vordergrund, greifen Sie zur Isolierung aus der AF-Serie.

Armaflex XG:

Die XG-Serie sieht optisch exakt wie die AF-Serie aus, lässt sich genauso gut verarbeiten und hat auch die gleichen technischen Dämmeigenschaften. Lediglich fehlt den XG-Platten die Microban® Technologie und damit die in diesem Zusammenhang entsprechenden Bau-aufsichtlichen Zulassungen. Dafür sind die Produkte aus der XG-Serie deutlich preiswerter als die AF-Produkte.

Fazit: Unsere klare Empfehlung in Preis und Leistung für den Ausbau von Wohnmobilen, Wohnwagen, Fahrzeugen.

Armaflex Accoflex, bzw. ACE:

Die Produkte aus den beiden Serien Accoflex, bzw. ACE entsprechen einer älteren Generation der von Armacell seit vielen Jahrzehnten vertriebenen Kautschukisolierung, welche geringere Dämmwerte und schlechtere technische Eigenschaften besitzen. Dabei unterscheiden sich die ACE und die Accoflex-Platten nicht mehr groß. Beide Serien werden in einem ausländischen Produktionsstandort produziert und deshalb normalerweise billiger angeboten. Wir haben die ACE/Accoflex-Platten überhaupt nicht im Programm, sondern ausschließlich die in Deutschland zugelassene Ware XG und AF.

Aus den oben genannten Gründen haben wir uns für das Produkt Armaflex  AF entschieden, welches Lyggie dann im Führerhaus verarbeitet, zumal wir damals beim Ausbau des Fienchens zufälligerweise auch zum Armaflex AF gegriffen und damit gute Erfahrungen gemacht haben. Man dämmt nur einmal 🙂

Elektrotüddelkrams


Beim Kofferausbau bin ich mit der Installation der Elektroanlage leidlich voran gekommen. Trotz der Benutzung von Spezialwerkzeug, welches wir dankenswerterweise benutzen dürfen, ist es doch eine Fummelarbeit, die Leitungen entsprechend vorzubereiten und zu installieren.

Aber es geht voran. Und irgendwann werden wir auch dieses Gewerk abgeschlossen haben.

Der Koffer wird farbig


Und plötzlich ist der Tag da. Unser Koffer kommt morgens in die Lackierhalle und wird dann mit vereinten Kräften für die Aufnahme neuer Farbe vorbereitet.

Mateusz

Eddi

Lyggie

Meli

Nach einigen Stunden Reinigen und Schleifen und wieder Reinigen, wir hängen schon längst in den sprichwörtlichen Seilen, macht sich Mateusz ans Werk und bringt noch die richtige Menge Farbe an exakt die Stellen, an denen sie benötigt wird.

Das Ergebnis kann sich dann bereits abends in der Lackierhalle bestaunen lassen.

Bei Tageslicht betrachtet sieht das Ganze noch viel viel besser aus.

So, nun steht unser Koffer wieder an dem selben Platz, wo er bereits gestern morgen gestanden hat und wartet darauf, dass wir ihn weiter ausbauen.

In diesem Sinne….. stay tuned….. es bleibt spannend


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