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ins portugiesische Inland

Ins portugiesische Inland – Vom Kieselstrand zum Wolkensee

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Es soll ins portugiesische Inland weitergehen, wo wir schon lange mal liebe Menschen besuchen wollen, die außerdem noch so freundlich sind, vorher ein bisschen Paketpost für uns anzunehmen. 🙂 Doch noch befinden wir uns am schönen Kieselstrand und da die Pearl mittlerweile verdammt Salzverkrustet daherkommt, müssen wir sie erstmal waschen.

Wir möchten gleich morgens früh zur Waschanlage fahren und beschließen daher, die Nacht davor am Parkplatz des Praia Pedro do Marceda ganz in der Nähe zu verbringen. Es ist mitten in der Woche, mittags, als wir dort eintreffen. Und wir sagten uns vorab, es würde schon nicht allzu voll sein. Leider liegen wir total daneben. Man stapelt sich quasi.

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Unfall wider Willen mit gutem Ausgang


Wir fahren also mitten ins Getümmel und neulich, ja neulich war es auch noch möglich von diesem Parkplatz im Kreisverkehr wieder herunterzukommen. Neulich. Heute nicht.
Also erhalte ich den Auftrag, auszusteigen und beim Rücksetzen um eine Ecke zu schauen, dass alles Umstehende „unberührt“ bleibt. Doch leider schaue ich im entscheidenden Moment an der falschen Seite und da ist es auch schon passiert: Die Einstiegsketten auf der Beifahrerseite der Black Pearl reißen ein kleines Loch in eine Verkleidung eines im Weg stehenden PKW. Mist.

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Wir müssen also auf die Menschen warten, die zu diesem Auto gehören. Zum Glück nicht allzu lange.

Und es erweist sich wieder mal, wie entspannt die Portugiesen doch auch in solchen Situationen sind. Wir entschuldigen uns mindestens tausendmal und regen uns mehr auf, als die Geschädigten. Als wir uns einig sind, ist die Sache jedoch erledigt und man geht freundlich auseinander. Lehrgeld halt. 😕

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Strandparken und Waschtag


Da es auf dem Strandparkplatz immer noch brechend voll ist, fahren wir weiter und warten den Abend ab, um hierher für die Nacht zurückzukehren. Am nächsten Morgen steht dann Autowaschen in Carregal auf dem Plan.

Der Waschplatz befindet sich in Carregal direkt neben einem Campingladen. Auch so ein großes Lasterchen wie unseres lässt sich dort bequem von allen Seiten blitzblank waschen. (siehe Video) Wir sind morgens früh wohl die ersten Kunden und haben den ganzen Platz für uns allein.

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Weil die Strecke von dort zu unseren Bekannten doch ein wenig länger ist, machen wir einen kleinen Zwischenstopp im Dörfchen Penela. Der dort laut Campercontact ausgewiesene Stellplatz erweist sich als eine Reihe normaler PKW- Parkplätze und einen dahinterliegenden an fast allen Stellen krummen und schiefen Sandplatz. Wir finden die einzige halbwegs gerade Ecke und parken ein. Für eine Nacht geht das schon mal.

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Der Stellplatz von Penela.

 

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Weiter gehts ins portugiesische Inland – Das Navi findet mal wieder Irrwege


Irgendwie sind wir Städte, auch kleine, nicht mehr gewohnt. Die Nacht ist irgendwie zu unruhig und auch streckenweise so laut, dass wir nicht ruhig schlafen können. Wir sind also recht früh wieder unterwegs, es ist zu unserem Ziel ja nicht mehr allzu weit.
Es geht also wieder mal über ein Stückchen Mautobahn und dann wähnen wir uns auch schon fast am Ziel. Fast. Denn das Navi, welches übrigens alle Infos zu unserer Höhe, Breite und Gewicht kennt, schickt uns ganz kurz vor unserem Ziel mal wieder mitten durch immer enger werdende und dazu noch steile Gassen. Meine Nerven! Müsste ich fahren, würde ich genau an solchen Stellen kapitulieren. Blanker Horror. Meli meistert diese Herausforderungen jedoch mit Bravour und wir erreichen sicher und unfallfrei unseren Zielort.

Ich habe einen Verbesserungsvorschlag zu einem weiteren Auswahlmenü für künftige Navigenerationen, wie wäre es mit einer Option namens „Städte vermeiden“? Uns jedenfalls würde das gefallen 😂

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Zwei schöne Tage auf dem Land


Wir haben viel Spaß bei unserem Besuch und außerdem ist es ein bisschen wie Weihnachten, denn seit der Ausbauphase bekamen wir nicht mehr so viel Paketpost 😁 Abends sitzen wir draußen, genießen die Kühle und führen tolle Gespräche über Gott und die Welt. Was braucht Frau mehr? 🙂 Luna hat ihre Freude an den beiden Hunden unserer Gastgeber und ist die ganzen beiden Tage auf den Pfoten um dann am Abend völlig erschlagen zu sein.

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Weiter zu neuen Orten – Wir entdecken den Wolkensee


Nach zwei Tagen zieht es uns wieder weiter, ein kleiner Stausee im Nordosten, den wir noch nicht kennen, soll unser nächstes Ziel sein. Ich habe mir aber wieder mal einen Platz am Ufer ausgeschaut, den wir nicht wirklich erreichen können. Zu kleine, zu schiefe und auch zu bewachsene Wege versperren für uns die Zufahrt zum angepeilten Stellplatz. Nun, dann fahren wir eben erst mal in Richtung Staumauer und schauen, was da geht. Ergebnis: Nicht wirklich viel. Es ist hier nicht wirklich schön. Ich tue also, was ich in solchen Situationen immer tue: ich gehe erst mal Gassi.

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Verlassener Berg am Wolkensee


Ich erklimme zusammen mit Luna den nächsten Hügel und finde den perfekten Platz für uns: Tolle Aussicht, feines Internet und kein anderer in Sichtweite.

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Hier sind wir und hier bleiben wir erst einmal – so uns keiner vorher davonscheucht – bis wir einen Freund treffen, der uns dankenswerterweise noch einige Dinge aus Deutschland mitbringen will. Danach? Mal sehen 🙂 Dinge entdecken, die wir noch nicht kennen steht vorrangig auf dem Plan.

Es bleibt spannend

Stay tuned

Wir sagen Danke

 

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