Grünes Dreckszeug, weißes Dreckszeug – Hey-Ho Piraten schenkt ein

  |   Allgemein, Irgendwas ist doch immer

Da sitzen wir entspannt an einem großen See herum, es ist warm und wir halten unsere Füße ins kühle Nass hinein. Direkt am Wasser ist etwas Sand, doch bald schon fängt der kurze Rasen an. Er kitzelt so schön unter den Füßen, wenn man auf ihm entlangläuft…

Doch gleich hier vorn blüht eine pieksige Kaktee und…Puff, ist die Seifenblase zerplatzt!

Schon sitzen wir wieder in der allzu feuchten Sommerhitze Norddeutschlands, da unser Fienchen ja leider noch nicht fertig ist. Und wir betrachten missgelaunt den mittlerweile blöder- und überflüssigerweise ziemlich hoch gewachsenen Rasen, wohl wissend, dass er demnächst, also bald, also wirklich sehr bald, sprich heute, geschnitten werden muss. Grünes Dreckszeug. Und das, obwohl ich so leicht gegen Gräser allergisch bin.

Grünes Dreckszeug halt, erwähnte ich das schon? Gartenarbeit! Als wenn wir nichts anderes zu tun hätten 😀

Das Problem ist nur, dass man, wenn man nicht am Ball bleibt, irgendwann dann so viel Arbeit hat, dass man gar nicht mehr durchkommt. Das ist Abschreckung genug und damit hat einen der Rasen am Kragen. Mist.

Im Winter gibt’s das weiße Dreckszeug, welches uns – selten mit Erfolg, denn meistens prokrastinieren wir so lange, bis es wieder weggeschmolzen ist – zum Schneeschippen animieren will und jetzt das Grüne. Irgendwie macht das alles unnütze Arbeit. Lebenszeitverschwendung nenne ich das! Jawohl!!!

Wie groß ist die Vorfreude auf kommende Reisen, bei denen wir weder Rasenmäher noch Schneeschippe mitnehmen werden. Die passen nämlich nicht mehr ins Fienchen. Was für ein Glück! 😀

Eigentlich sollte man sich gegen die Bevormundung durch Schnee und Rasen zur Wehr setzen und einfach nicht mehr mähen und nicht mehr schippen.

Wir haben es versucht. Ehrlich.

Wir haben sogar eine Piratenflagge im Garten aufgehängt in der Hoffnung, dass wir jetzt von diesen unnötigen kräftezehrenden Ballast befreit sein werden. Doch irgendwie scheint das nicht geklappt zu haben.

Wahrscheinlich haben wir das Beschwörungsritual nicht ganz korrekt durchgeführt. Bekanntermaßen muss man ja auf einer einsamen Insel leicht bekleidet und mit ner Buddel voll Rum laut singend um ein Lagerfeuer herumtanzen. Da wir im Garten nur einen Fahnenmast mit einer Piratenflagge zur Verfügung haben und auf das Singen verzichtet haben um die Nachbarn nicht zu wecken,  schwankten  tanzten wir eben dort herum. War wohl aber nicht genug Engagement. Mist.

😀

Sei’s drum. 1:0 für den Rasen.

Ein allerletztes Mal werden wir jetzt noch mähen und dann lassen wir das grüne Zeug wachsen und wachsen und wachsen und gehen ..äh natürlich fahren wir…dorthin, wo der Pfeffer wächst.
Selbstredend werden wir nicht gleich und nicht direkt nach Südostasien fahren, sondern ein paar Umwege in Kauf nehmen. Doch zu unseren Reiseplänen demnächst mehr.

Stay tuned

Wir sagen Danke

 

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