Fotoausrüstung: Die Objektive


Hier stellen wir Euch unsere Objektive vor, versuchen Vor- und Nachteile aufzuzeigen und geben Empfehlungen für eventuelle Verbesserungen…

Glasscherben bringen das Glück


Glas oder Glasscherben werden gerne als Synonyme für Objektive benutzt.

Die beste Kamera bringt nichts Vernünftiges zu Stande, wenn die Objektive schlecht sind. Und darum haben wir uns ziemlich lange unsere Köpfe zerbrochen, welche Objektive für uns sinnvoll sind. Diese werden wir Dir hier vorstellen.

Teilweise waren Objektive noch nicht in einer besseren Ausführung auf dem Markt, so dass wir uns mit einfacheren Ausführungen zufrieden geben mussten. Diese werden wir aber in der nächsten Zeit gegen die Besseren austauschen, da wir unsere fotografische Zukunft im MFT-System sehen.

Wie alle unsere Objektive schützen wir die empfindlichen Optiken – sofern möglich – mit einem UV-Filter.

Über die Verwendung von UV-Filtern gibt es unterschiedliche Meinungen. Die einen sagen, es wäre Blödsinn, ein gutes Objektiv mit einem billigen UV-Filter zu verschlechtern, die anderen schwören darauf, dass es keine Nachteile bei der Bildqualität gäbe.

Wir selbst haben uns für einen Mittelweg entschieden.

Wenn unsere Objektive, die im Durchschnitt mehr als 1000€ pro Stück kosten, durch unsere Unachtsamkeit kaputt gehen würden, würden wir uns schon gehörig ärgern. Darum haben wir uns für die Nutzung von qualitativ sehr hochwertigen UV-Filtern entschlossen.

Hierbei greifen wir auf B+W – Filter der Firma Schneider in Kreuznach zurück, die einen ausgezeichneten Ruf genießen und wie es scheint als Qualtitätsprodukt in Deutschland hergestellt werden.

Olympus Zuiko 12-40mm 2.8 Pro: Unser Immerdrauf


Das Zuiko 12-40 mm  2.8 Pro ist unser Immerdrauf-Objektiv. Da wir zwei Bodys besitzen, können wir einen Body mit diesem fantastischen Objektiv bestückt lassen.

Es ist knackescharf und absolut univesell einsetzbar. Bedingt durch den MFT-immanenten Cropfaktor von 2 entspricht dieses Objektiv umgerechnet auf Kleinbildformat einer Brennweite von 24-80mm. Und das bei einem Gewicht von gerade mal 382 Gramm.

Wenn wir nur mit einer Kamera und kleinem Gepäck losziehen, ist dieses Objektiv drauf.


M.Zuiko Digital ED 40-150 mm 1:4.0-5.6: Das günstige Teleobjektiv


Als zweites Objektiv hatten wir uns damals ein sehr günstiges Teleobjektiv zugelegt, welches aber recht gute Werte aufwies.

Leistungsmäßig kommt es bei weitem nicht an das Pro-Objektiv heran, welches wir im Anschluss auch noch vorstellen werden, jedoch ist es leicht und günstig und vervollständigt unsere Ausrüstung, die ja eh nicht so sehr Tele-Lastig war. Leider wird dieses Objektiv ohne Sonnenblende ausgeliefert, welche man gesondert ordern muss.

Empfehlung:

Teleobjektiv Panasonic H-RS100400E Leica (100-400mm/F4.0-6.3)


Hiermit wird bei uns ein großes Loch in die Fotokasse hineingerissen. Das ist uns wohl bewusst. Doch wir haben bei den vielen vielen Fotos mit dem 40-150mm gemerkt, dass am Ende des Fotos immer noch ein bisschen mehr gegangen wäre. Und dieses bisschen mehr möchte man irgendwann auch haben….. Vor allem auch die längere Brennweite. Wenn man bedenkt, dass man durch den immanenten Cropfaktor 2 eine aufs Kleinbildformat umgerechnete Brennweite von 800 mm erhält, kann das durchaus begeistern.

Weitwinkelobjektiv: Lumix Vario 7-14 mm Blende 4


Natürlich braucht man auch umgehend ein Weitwinkelobjektiv, das Lumix war gerade erschienen, das Olympus sollte noch ein halbes Jahr „auf dem grossen Teich“ herumschwimmen, bis es käuflich zu erwerben war.

Daher haben wir uns für das fast genau so gute Lumix entschieden. Wir ihr an unseren Fotos sehen könnt ist es nicht wirklich ganz schlecht 🙂

Und doch könnten wir uns sehr gut mit dem Gedanken an eine Anfangsblende 2.8 anfreunden. Mal sehen, vielleicht kommt demnächst bei uns ja ein internes Upgrade auf das

Weitwinkelobjektiv :Olympus M.Zuiko Digital ED 7-14 mm 1:2.8 Pro


…denn das würde unserer Fotoausrüstung ziemlich gut zu Gesicht stehen.

Lieblingsportraitlinse: Panasonic H-NS043E LEICA DG NOCTICRON 42,5 mm/F1.2 ASPH


Doch kommen wir jetzt zu meiner Lieblings-Portrait-Linse. Das Leica Nocticron.

Das muss man einfach mal ausprobiert haben. Mit Offenblende, Sprich Blende 1.2 knackescharfe Fotos hinzubekommen, das ist schon eine Kunst. Es wird immer wieder behauptet, es wäre schwierig mit MFT-Kameras freizustellen. Mit diesem Objektiv kein Problem. Mit diesem Objektiv sind uns unglaubliche Aufnahmen gelungen.

Und die Brennweite von 42.5 mm macht es durch den Cropfaktor 2 des MFT-Systems zu einem 85mm Objektiv. Ideal. Besser gehts nicht.

Deshalb die unbedingte Portraitempfehlung!!

Makroobjektiv: Olympus M.Zuiko Digital ED 60mm 1: 2.8 Macro


Wenn man so in der Welt herumfotografiert, kommt man schnell auf die Idee, auch ganz kleine Dinge ganz groß darzustellen. Versucht man es mit normalen Objektiven, merkt man ganz schnell, dass die „Naheinstellgrenze“ einen gar nicht so nah heranlässt, um das Objekt der Begierde möglichst groß abzubilden. Abhilfe schafft hier ein spezielles Makroobjektiv. Und das beste ist hier das 60mm Olympus Macro 2.8, es schafft sogar einen Abbildungsmaßstab 1:1. Unbedingte Empfehlung für Makrofotografie. Zusätzlich erhält man ein knackescharfes Objektiv mit sehr guter Abbildungsleistung.

Auch dieses Objektiv wird leider ohne Streulichtblende geliefert.

Wir sagen Danke

 

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