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Fenstereinbau im Wohnmobil – Wir haben den Durchblick!

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Fenstereinbau im Wohnmobil


Heute ist es nun endlich so weit und unsere Fenster sollen ihren neuen Platz im Fienchen finden. Wir haben uns für Glasfenster vom italienischen Hersteller Ship-Car (www.ship-car.com) entschieden, da es die von uns gewünschten Maße 900×600 als Glas-Schiebefenster irgendwie hier in Deutschland nicht zu kaufen gibt. Zumindest nicht in der Preisklasse unseres dafür vorgesehenen Budgets. Nach Oben gepreist, geht natürlich immer. Der Kauf läuft also problemlos ab und bereits wenige Zeit später werden die im voraus bezahlten Fenster per Spedition geliefert. Nun kann der Fenstereinbau im Wohnmobil beginnen.

Die Fenster werden supersicher verpackt angeliefert, da hat sich in der Verpackung nichts auch nur einen Millimeter gerührt.

An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an Stefan Eichele, von dem wir den Tipp mit den Fenstern bekommen haben.

Heute also geht es frisch ans Werk, denn heute soll es trocken bleiben. Sagt zumindest die Wetter-App. Und die hat bekanntermaßen immer recht!


Vor dem Einbau kommt das Loch in die Wand


Der Tag beginnt bedeckt, aber trocken und wir markieren zunächst die Stelle, in der ein großes Loch in die Seitenwand unseres Koffers gesägt werden soll.

Dann heißt es… ran an die Stichsäge und los geht es. Das ist eine ganz schöne Schinderei…aber irgendwann geschafft.

🙂

Das Innenteil der Fenster wurde oben  nach dem Sägen mit Ducktape gegen Herunterfallen gesichert und dann haben wir flugs den Rest ausgesägt. So weit, so gut.

Und da das so gut klappt, machen wir uns sogleich auch noch an die weiteren Fensterausschnitte, die dann einzeln herausgehoben werden wollen.

Als dann alle vier Löcher in den Seitenwänden eingebracht sind, fängt es plötzlich und unerwartet zu nieseln an…

Na das passt schon noch, wir schielen zwar etwas misstrauisch zum Himmel, sind aber so gespannt, wie sich die neuen Fenster im Fienchen machen werden, dass wir gerade jetzt nicht aufhören wollen. Also machen wir einfach weiter…


Von der Zuverlässigkeit von Wetter-Apps…


Als wolle uns der Wettergott verhöhnen, fängt es nun an zu regnen und wir suchen hektisch  unsere große Regenschutzplane hervor, die wir – wie beim Bau des Durchstieges – „mal eben“ über den Koffer ziehen wollen. Doch bis wir das dann schließlich gebacken bekommen, stippert es nur noch, und wir beschließen, ohne Plane weiterzumachen.

Also wischen wir alles wieder schön trocken und setzen nun die Fenster, eines nach den anderen ein.


Der K(r)ampf mit der Dichtmasse


Wir dichten unsere neuen Fenster mit  Dekaseal 8936 * ein, wobei wir etwa eine Kartusche pro Fenster benötigen.  Ein echt Tolles Zeug. Auf der rechten Fahrzeugseite lassen sich die beim Zusammenschrauben des Fensters herausgequitschten Dichtungsreste absolut einfach und sauber von Hand abziehen.

Ganz anders auf der linken Fahrzeugseite. Dort ist der Lack etwas rauer und das Ablösen der Reste gestaltet sich als eine absolute Mistarbeit.

Stay tuned…. es bleibt spannend

Wir sagen Danke

 

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