Dauerhaft im Wohnmobil leben. Von Eigenverantwortung und Selbstbestimmung.

Dauerhaft im Wohnmobil leben – Alltag mit Eigenverantwortung und Selbstbestimmung

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Zuletzt aktualisiert am 20. September 2021

Wie ist das, dauerhaft im Wohnmobil zu leben? Nachdem sich der letzte Bericht über das Leben im Wohnmobil mit den Vorbereitungen für ein Leben auf Rädern befasst hat, geht es hier um den Alltag auf Rädern.

Willkommen an Bord. Wir nehmen dich einfach mal mit durch unsere täglichen Anforderungen des Lebens. Blogs, in denen alles in viel zu bunten Farben gemalt wird, gibt es mehr als genug. Wir allerdings müssen nichts schönmalen um irgendjemandem zu gefallen, sondern präsentieren dir das Leben im Laster so wie es ist. Und los geht´s!

dauerhaft im Wohnmobil leben ist nicht immer für jeden etwas.

Sollte und kann man dauerhaft im Wohnmobil leben? Wie wirkt sich das auf andere Lebensbereiche aus?

Harmonie zu zweit?


Wir kannten einmal eine ganze Menge Paare die schon bei diesem ersten und wichtigsten Punkt durchgefallen wären. Klar und deutlich ausgedrückt: wenn du und dein Partner oder deine Partnerin sich nicht absolut und stabil gut verstehen, wird das Zusammenleben auf rund zehn Quadratmetern nicht funktionieren.  So einfach ist das.

Wenn du es dennoch unter schlechteren Bedingungen versuchst: Viel Glück! Es gibt Dinge, die sich von ganz allein regeln. 😉

Bei uns war es nie ein Problem. Wir genießen es, täglich nah beieinander zu sein, denn das war uns schon immer am liebsten. Aber das ist wohl eher nicht der gängige Normalzustand in Beziehungen. Spätestens wenn du für eine Aussprache deinen besten Freund benötigst und dieser nicht dein Partner ist, wird es schwierig werden.

Mit der Black Pearl auf dem Stellplatz in Falesia. Die Autoren von Allzeit Bereift.

Mangels Ausweichmöglichkeiten sollte man keinen Ausweichbedarf in seiner Beziehung haben, wenn man zu zweit dauerhaft m Wohnmobil leben möchte.

Warum eigentlich dauerhaft im Wohnmobil leben?


Die Gründe dafür, dauerhaft im Wohnmobil zu leben sind so vielfältig, wie die Menschen, die sich dafür entscheiden. Wie überall in der Welt soll es zum Beispiel auch in den USA viele Menschen geben, die einfach wenig Geld haben. So manch einer kommt irgendwann auf die Idee, eine Weile in den Camper – dort RV für „Recreational Vehicle“ – zu ziehen. Und es gibt wiederum viele, die sich danach dann dauerhaft dafür entscheiden, so zu leben, weil es ihnen ganz einfach gefällt.. Diese Menschen reisen oftmals das ganze Jahr über im Land umher und arbeiten saisonal mal hier und mal dort. Diese Art zu leben, ist in den USA wesentlich mehr verbreitet und wird dort auch als ganz normale Lebensweise angesehen. Ganz anders hier in Europa, wo man mit einem sehr großen Fragezeichen angeschaut wird, wenn man vom dauerhaften Leben auf Rädern erzählt.

Es gibt Rentner, die in ihrem Heimatland alle Zelte abbrechen und dann überall und nirgends leben. Handwerker, die ihrer Arbeit auf diese Weise überall im Land nachgehen können. Und dann gibt es die Menschen, die sich für diese Art zu leben entscheiden und dennoch stationär einer geregelten Arbeit nachgehen. Bei uns ist es tatsächlich so, dass wir es nicht lange an einem Ort aushalten: Immer dieselben Gassiwege? Der gleiche Ausblick? Nicht unser Ding.

Es ist ganz einfach egal, welche Motive dich zu dieser Lebensweise bringen. Sicher ist jedenfalls, dass du damit eine ganze Menge Geld sparen kannst.

Gründe für ein dauerhaftes Leben im Wohnmobil gibt es so viele verschiedene, wie es Menschen gibt

Gründe für ein dauerhaftes Leben im Wohnmobil gibt es so viele verschiedene, wie es Menschen gibt.

Von Wasser, Strom und anderen Notwendigkeiten


Wenn man zum allerersten Mal mit dem Camper unterwegs ist, ist einem noch gar nicht so richtig klar, auf was man alles achten sollte, damit es auch an nichts fehlt. Denn weder kommt das Wasser aus der (öffentlich rechtlichen) Wasserleitung, noch der Strom aus der Steckdose vom Elektrizitätswerk in Dauerschleife frei Haus. Auch der nächste Supermarkt ist nicht immer hinter der selben Ecke zu finden.

Wasser:

Je nachdem wie groß der Tank ist, musst du immer mal wieder nachfüllen. Das geht sehr gut, indem du zum Beispiel bei Tankstellen nachfragst. (außer in Frankreich, denn da sitzt meist keiner in den Tankstellenhäuschen 😀 ) Auch auf öffentlichen Stellplätzen gibt es oft einen Wasserhahn den du entweder Kostenlos oder mit einem geringen Betrag nutzen kannst. Zu beachten ist auch, ob oder wie das getankte Wasser frisch gehalten werden soll. Wir betanken über einen dreistufiges Filtersystem (Vorfilter, Keramikfilter und Aktivkohlefilter), vor das wir einen Behälter schrauben können, um Micropur in den Tank zu füllen. Das funktioniert sehr gut und auch die Tankgeschwindigkeit ist recht schnell. Es kommt natürlich immer auch auf den Wasserdruck der Leitung vor Ort an. Wenn wir keine Wäsche waschen, kommen wir mit unserem 500 Liter Wasservorrat circa vier Wochen aus.

 

Strom:

Nach der Erfahrung mit 550 Wp Solar auf dem Dach des Steyr, was im portugiesischen Winter an mehreren bedeckten Tagen hintereinander gerade so ausreicht, haben wir in der Black Pearl absoluten Wert auf genug Solar und Batteriekapazität gelegt. Wir steuern nun mal niemals Campingplätze an und sind somit nicht mit einer dauerhaften Rundumversorgung gesegnet. Natürlich kommt es immer darauf an, was du brauchst. Wir verbrauchen täglich im Schnitt ca. eine Kilowattstunde, sind aber auch nicht sparsam unterwegs. Unser Kühlschrank, der Boiler, zwei Rechner, zwei Tablets, ein Handy ein Beamer und alle paar Tage mal etwas staubsaugen brauchen nun mal auch Strom. Von nichts kommt nichts.

 

Einkaufen:

Ist es am Anfang noch ungewohnt, nicht immer durch denselben Laden zu schlurfen, um seinen Kram zusammenkaufen zu können, gewöhnen wir uns sehr schnell an wechselnde Einkaufsmöglichkeiten. Viele Supermärkte in Frankreich oder auch Spanien zum Beispiel verdienen tatsächlich das Attribut „Super“. Und so wird man von Platz und Angebot außerhalb deutscher Ländergrenzen geradezu erschlagen. An gute Dinge gewöhnen wir uns immer schnell!

 

Müll:

Nach unseren Erfahrungen ist die Müllentsorgung für Camper vorrangig in Deutschland ein Problem. Denn nur in Deutschland haben wir bislang einen massiven Mülleimermangel angetroffen. In allen anderen Ländern, die wir in Europa bereist haben, findet man fast an jeder Ecke geräumige Müllcontainer, um seinen Müllsack ordnungsgemäß entsorgen zu können.

 

Du willst mehr? Kein Problem!  Hier gibt´s unsere täglichen kleinen Updates und hier unsere Reiseberichte

Dreifache Trinkwasserfilteranlage zum Betanken und zum Entnehmen.

Wasser tanken geht bei uns trotz dreifach-Filterung sehr schnell. Es hängt natürlich auch immer vom Druck in der Leitung ab.

Der Mercadona Besuch bei denBardenas Reales

Ein Mercadona-Supermarkt in Spanien. Meist sind sie riesig mit ebensolcher Auswahl und viel Platz, so dass man überall gut durchkommt.  Eine Enge, wie in deutschen Supermärkten gibt es hier nicht.

Wo kann ich bleiben?


Diese Frage stellt sich einem Steinhausbewohner niemals. Deshalb muss man sich erst daran gewöhnen, dass sie im Leben auf Rädern nun mal zum Alltag gehört. Nein, man ist nicht überall erwünscht. Man ist allerdings auch nicht per se überall unerwünscht. Wie so oft ist das wieder die Sache mit dem Wald, in den hineingerufen wird.

Stellplätze. Kostenpflichtig oder Kostenlos:

Stellplätze sind generall eine gute Sache. Auf der Durchreise nutzen wir gezielt meist kostenlose Stellplätze, wenn wir lange Fahrtetappen einplanen. Schon allein, weil man dann nicht in erschöpftem Zustand nach Ankunft noch mal weggeschickt werden kann, ist es für uns eine gute Wahl. Am Zielort dagegen stehen wir wenn möglich meist frei. Manche kostenpflichtigen Stellplätze bieten dir während deines Aufenthaltes so ziemlich alles was du benötigst: Ver- und Entsorgung, Strom und Wasser, Duschen und manchmal sogar die Möglichkeit, die Wäsche zu waschen und eine Internetverbindung. Für relativ schmales Geld hatten wir einen solchen Stellplatz beispielsweise im Winter 2020/2021 in Falesia in Portugal gefunden. Kostenlose Stellplätze gibt es je nach Reiseland mal mehr oder mal weniger. In Frankreich gibt es beispielsweise in sehr vielen kleineren und großen Ortschaften kostenlose Stellplätze, die von den Gemeinden angeboten werden.

Wanderparkplätze (Speziell für Deutschland nützlich):

Auch Wanderparkplätze können sehr gut zum Übernachten genutzt werden. In Deutschland findet man längst nicht so viele Stellplätze wie in Frankreich, also haben wir uns ab und an mit einem Wanderparkplatz beholfen. Diese Plätze sind meist mitten im Wald oder etwas abseits in der Natur gelegen und somit abends sehr ruhig. Was allerdings passieren kann ist, dass man so gut wie keinen Internetempfang hat.

Parkplätze von Friedhöfen, Lost Places oder Ähnlichem:

Viele Friedhöfe sind naturgemäß eher weniger von großen Menschenansammlungen besucht, haben aber für Trauerfeierlichkeiten dennoch größere Parkflächen, die man zum Übernachten schon mal nutzen kann. In Portugal haben wir letztes Jahr eine ganze Woche ganz allein oben auf einem Hügel über einem Stausee gestanden, der einmal eine Wohnsiedlung werden sollte. Ein echter Lost Place.

 

Freistehen, wo es möglich ist:

Natürlich muss man sich erst mal orientieren, wo Freistehen überhaupt (noch) möglich ist und man niemanden damit erzürnt. Grundsätzlich gilt für uns, die Plätze genau so zu verlassen, wie wir sie vorgefunden haben. Oder sogar besser. Leider haben zumeist Menschen ohne Toilette an Bord die Anwohner an vielen schönen Orten gegen sich aufgebracht, weil sie jede Menge Toilettenpapierfähnchen mit dazu passenden Häufchen massenhaft irgendwo in der Landschaft hinterlassen. Trockentrenntoiletten gibt es mittlerweile in so vielen Größen, dass für jede Art Camper etwas dabei sein dürfte. 

Wanderparkplätze können sehr ruhige Übernachtungsplätze sein.

Wanderparkplätze können sehr ruhige Übernachtungsplätze sein.

„Darf“ ich im Wohnmobil leben?


Mal ernsthaft: Wer sollte es mir verbieten, dauerhaft im Wohnmobil leben zu wollen. Und wer sollte mir vorschreiben, dass ich in einem Steinhaus zu leben habe und irgendwo wohnHAFT sein muss? Meines Wissens nach gibt es (noch) keine Wohnpflicht für Steinhäuser. Und auch keine Anwesenheitspflicht in irgendeinem Land in dem ich gar nicht sein will.  Gerade jetzt gilt: Die besten Listen sind die, auf denen ich gar nicht erst zu finden bin.

Dazu kommt, dass ein Wohnmobil nun mal eine Mobilie und keine Immobilie ist. Welche der beiden Optionen für diese durchgeknallten Zeiten, in denen Eigentum vielleicht sehr schnell „mal eben gesetzlich zwangsenteignet“ werden könnte, wohl besser ist?  Ach, dir als geneigtem Leser überlasse ich diese Denkarbeit selbst. Geeignete Stichworte für Überlegungen dieser Art sind vielleicht #Vermögensregister oder #Lastenausgleichsgesetz.

Immobilien machen immobil, sagte meine Mutter früher immer. Recht hat sie!

Immobilien machen immobil, sagte meine Mutter früher immer. Recht hat sie!

Beziehungen gehen und Beziehungen kommen


Wie immer im Leben öffnen sich neue Türen, während sich alte Türen leise schließen. Das bedeutet konkret, dass dir während deines dauerhaften Lebens im Wohnmobil neue Freunde und Bekannte begegnen werden, die vielleicht eine ähnliche Lebenssituation haben wie du. Wir haben aus dem stationären Leben nur noch sehr wenige Kontakte und nur sehr wenige wirklich liebe Freunde die wir immer besuchen, wenn wir mal in Deutschland sind. Dazu kommen natürlich die Kontakte und Freundschaften, die sich unterwegs ergeben.

Wenn man nicht wählerisch ist, hat man unterwegs wirklich massiv Gelegenheiten, neue Kontakte zu knüpfen, denn viele Wohnmobilfahrer sind sehr kontaktfreudig. Wesentlich mehr Gelegenheiten, als es an einem stationären Wohnort der Fall sein könnte, wie wir finden.

Wenn Du also mit dem Gedanken spielst, dich dauerhaft auf die Räder zu machen, wirst du Menschen zurücklassen müssen und dafür neue Menschen kennenlernen. Das ist nun mal so. Für manch einen mag das schlimm sein, für manch anderen vielleicht sogar befreiend. Je nach Lebenssituation. Und nicht zuletzt wollen Dienste wie Skype & Co. ja auch ihre Berechtigung haben. Da sind wir nun mal einfach Pragmatiker.

Gemeinsames Lagerfeuer am Stellplatz in Pereiro.

Gemeinsames Lagerfeuer am Stellplatz in Pereiro. Auf unseren Reisen lernen wir immer mal wieder liebe Menschen kennen und manche werden auch Freunde 🙂

Etwas geht kaputt? Reparieren!


In irgendeinem Offroadforum lasen wir einstmals den Spruch:

„Ein Problem, welches mit Bordmitteln zu lösen ist, ist keins!“ 

Zu deutsch: wenn irgendetwas nicht funktioniert, hast du oder habt ihr normalerweise nur die Fachkompetenz dabei, die du oder ihr selbst habt. Es gibt irgendwo mitten im nirgendwo nun mal keine Vermieter, die man anrufen, oder Klempner, die man instant herbeizitieren kann. Womit wir bei der eingangs erwähnten Eigenverantwortung angekommen sind.

Da wir alle in einer „Versicherungsblase“ aufwachsen, in der immer irgendjemand anderes die Verantwortung für alles mögliche in unserem Leben trägt, kann dieser Zustand am Anfang erst mal beängstigend sein und Verunsicherung begünstigen. Allerdings  – so hat uns das Leben selbst gelehrt – gibt es,  wenn man selbst so gar nicht mehr weiter weiss, meist irgendwo einen hilfreichen Geist, der plötzlich aus dem Nichts aufzutauchen scheint. Das wiederum begünstigt das Vertrauen in uns selbst und in das Leben enorm 🙂

Auch um die regelmäßige Pflege und Wartung des LKW muss man sich natürlich kümmern. Und sei es nur, dass man regelmäßig die Werkstatt besucht.

Auch um die regelmäßige Pflege und Wartung des LKW muss man sich natürlich kümmern. Und sei es nur, dass man regelmäßig die Werkstatt besucht.

Auf Zehn Quadratmetern mit dem Hund auf du und du


Wir wissen zwar, dass Luna keiner Menschen- und auch keiner Hundeseele irgendwas zu Leide tun würde, aber das steht ihr ja nicht auf die Stirn geschrieben. Also leinen wir sie auf vollen Stellplätzen grundsätzlich an. Auch, damit sie nicht einfach fremde Hundenäpfe finden und leermachen und auch nicht manche gut durchgegrillte Bratwurst von Nachbars Grill annektieren kann, denn sie frisst leider alles was sie findet. Dieser Fall wäre aus mehreren Gründen schlecht. Erstmal fehlt dem anderen Hund dann sein Futter. Luna aber verträgt gar kein Hundefutter und wenn sie doch mal welches erwischt, kommt es stundenlang flüssig aus allen Öffnungen wieder heraus. Wir haben also die nächste Nacht alle paar Stunden einen Riesenspaß damit.  Das muss also wirklich nicht sein. Und auch bei der „Akte: Bratwurstklau“ kann es sonst zu unangenehmen und vor allem zu erklärungsbedürftigen Situationen kommen.

Hinzu kommt, dass es nun mal Menschen und Hunde gibt, die vor größeren Hunden wie Luna Angst haben. Deshalb fragen wir grundsätzlich bei fremden Hundekontakten, ob Luna sie begrüßen darf. Hin und wieder findet sich so sogar ein passender Hund mit dem unsere galoppverliebte Luna dann auch auf irgendeiner Wiese um die Wette rennen kann.

Ein Hund wird dir natürlich immer Schmutz und Fell ins Mobil tragen. Lunas Fell ist zu diesem Zweck von ihren Eltern genetisch mit einem höchst effektiven Lotuseffekt versehen worden, der es ihr gestattet, an feucht gewordenen Fellflächen sehr viel Sand anhaften zu lassen, der beim Trocknen dann einfach von ihr abfällt und auf der Erde landet. Eine echte Innovation 😀 Das wäre nicht weiter schlimm, würde sie nicht erst schlafend im Wohnmobil trocknen. Ein guter Staubsauger ist hier nie verkehrt!

Auf unseren Reisen haben wir schon aus winzigen weißen Wohnmobilen zwei Menschen und fünf Rottweiler aussteigen sehen. Wie man mit so vielen großen Hunden im Mobil dann vom Sofa in die Küche, oder auf die Toilette gelangen kann, ohne auf Schwänze oder Pfoten zu treten, ist uns ein absolutes Rätsel.  Wenn Du dieses Wohnmobil-Hunde-Tetris beherrschst, genießt du unsere größte Hochachtung. 🙂

Der innovative Hund mit einem bahnbrechenden Lotuseffekt sorgt stets dafür, dass der Staubsauger nie Arbeitsmangel hat.

Der innovative Hund mit einem bahnbrechenden Lotuseffekt sorgt stets dafür, dass der Staubsauger nie Arbeitsmangel hat.

Wo kommt das Geld her?


Es gibt da so einige Möglichkeiten. Aber keine davon liefert wohl sofort genug Geld, um davon unterwegs zu leben. Wir müssen vom Bloggen zum Glück nicht leben, wissen aber schon von Leuten, die das genau so tun. Ja, das kann man machen. Es ist allerdings auch irre viel Arbeit und diese Leute verbringen nicht selten den ganzen Tag im Fahrzeug am Computer.

Wenn man eine gute Nische findet, in der wenig Konkurrenz aber viel Nachfrage vorherrscht, geht das sicherlich auch ganz gut. Es gibt auch einige Menschen, die sich plötzlich in Themengebieten schlau machen, die für sie völlig neu sind.  Und die von unterwegs dann Dienstleistungen wie zum Beispiel Webdesign anbieten. Sogar eine Tierheilpraktikerin, die aus der Ferne Bioresonanztherapie anbietet, einen reisenden Autoschraubermeister und eine Schneiderin haben wir schon getroffen.

Gerade jetzt in dieser Zeit, wo konventionelle Arbeitsverhältnisse von Lockdown zu Lockdown immer schneller wegsterben, ist deine eigene Kreativität gefragt. Was kannst du besonders gut? Gibt es vielleicht Wissen, was du hast, und was vielen Menschen weiterhilft?  Wenn du anfängst, dich mit dieser Frage ernsthaft auseinanderzusetzen, kommst du oftmals auf erstaunliche Ergebnisse.

Aber all das geht natürlich nicht von jetzt auf gleich. Man muss sich informieren und die Zeit und somit auch erst einmal Rücklagen haben, sich mit den Themen die man braucht, auseinanderzusetzen. Ich möchte hier mal wieder auf den informativen Blog von Wireless Life verweisen, der zum Thema wirklich sehr gute Informationen gesammelt hat.

Gerade jetzt sind viele Menschen sehr Kreativ, was das Geldverdienen angeht.

Gerade jetzt sind viele Menschen sehr Kreativ, was das Geldverdienen angeht. Dieser junge Mann hier hat an der Kreuzung einer großen Stadt in Deutschland seine Darbietung in jeder roten Ampelphase vorgeführt und auch ordentliches Trinkgeld dafür bekommen.

Zu guter Letzt: unser Fazit


Dauerhaft im Wohnmobil zu leben ist nicht jedermanns Sache. Genauso wenig, wie dauerhaft in einem Steinhaus zu leben. Wir können also nur von uns selbst sprechen, wenn wir dir erzählen, dass wir uns  – zumindest im Moment – nicht vorstellen können, irgendwo fest an einen Ort gebunden zu leben. Und wie ich weiter oben schon schrieb, sind aktuell die Zeiten dafür, sein ganzes Hab und Gut in eine Sache zu stecken, die man nicht mitnehmen kann, aus unserer Sicht nicht gerade gut geeignet.

Dafür, dass wir es eigentlich nie vorhatten, nur noch auf Achsen zu sein, mögen wir diese Lebensweise sehr gerne. Die Möglichkeit, immer sein eigenes Zuhause dabei zu haben und auf Reisen nicht in fremden Betten schlafen zu müssen, ist einfach grandios. Dazu kommt, dass wir auf diese Weise sehr viel Geld einsparen können. Viele Menschen, denen wir von unserem Leben erzählen, halten uns für mutig. Aber das sind wir aus unserer Sicht heraus gar nicht. Wir haben diese Lebensweise ausprobiert, für uns als perfekt bewertet und dann danach gehandelt. So einfach ist das.

Die größte Hürde für viele ist jedoch die Angst, sich auf etwas völlig neues, unsicheres und fremdes einzulassen. Diese Angst können wir niemandem nehmen. Wir denken aber, dass wir dir mit unseren Berichten so gut wie möglich die Realität des Alltags im Mobil nahebringen können. Und wir freuen uns, wenn sie dir auf deinem Weg weiterhelfen können. Wohin auch immer der führen mag. Die einzige und stabilste Sicherheit können wir uns nur selbst geben.

 

Stay tuned

Vorher - Nachher. Unser altes und unser neues Haus.

Links das alte – rechts das neue Haus. Wir sind froh, dass wir keine Immobilie mehr besitzen und lieben unsere Art zu leben 🙂

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