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B.A.D. – B.ack A.gain (in) D.eutschland

  |   Deutschland, Frankreich, Unsere Reiseberichte   |   2 Comments

B.A.D. bedeutet Back Again in Deutschland. Und das ist bad. Bedeutet es doch, dass unsere Reise nun bald einen gewaltigen Zwischenstop einlegen wird. Wir sind zurück. Es sagt sich so leicht: Way back home. Doch wo ist dieses Home eigentlich. Ist es nicht eigentlich dort, wo man sich wohlfühlt? Und wenn dem so ist, dann ist es heute hier und morgen dort. Wir haben in den letzten Monaten viele Male und zunehmend öfter das Gefühl gehabt, „zu Hause“ zu sein.

Was zeichnet dieses Home denn eigentlich aus? Man möchte sich dort gerne aufhalten.  Und so kreisen die Gedanken und kreieren omnispektrale Multiversen aus dem, was sein könnte…

Wir jedenfalls ziehen vom Stellplatz mit dem lauten Froschgequake, heute am Sonntagmorgen weiter, jedoch nicht ohne zuvor beim örtlichen Bäcker frische Croissants geordert zu haben. Sind die lecker!

 


Der Platz am See


Wir finden einen schönen Stellplatz mitten im Nirgendwo, idyllisch in der Nähe eines Friedhofes gelegen. Direkt an einem großen Angelteich.

Hier kann Luna nach Herzenslust mit ihrer Freundin Emmi herumtollen und viele viele Stöckchen aus dem See retten. Ob sie nun gerettet werden wollten, oder nicht, ist dabei ziemlich egal. Wir jedenfalls müssen jedesmal vor der wassertriefenden Luna flüchten, wenn sie dem See entsprungen ist, denn dann schaffte sie es, rasensprengergleich, mindestens 4 qm Fläche ordentlich zu beregnen.

Auf alle Fälle haben wir eine ausgelastete Luna, die abends dann schnell ins Schnarchkoma fällt.

Und wir können die Spaziergänge in der näheren Umgebung super dafür Nutzen, den Bildsensor unserer Fotogeräte auszulasten.

Doch wie alles andere auch, findet die schöne Zeit irgendwann ein Ende und wir ziehen weiter.


Plan B musste her


Wir haben uns als nächstes einen schönen Platz direkt an der Loire ausgesucht, an dem wir die nächsten Tage verbringen wollen. Auf Google Maps sieht das auch noch ganz gut aus, was jedoch nicht zu sehen ist, sind die allgegenwärtigen Absperrungen, die uns daran hindern, eben jedes schöne Fleckchen aufzusuchen. Die Temperaturen sind heute auch auf knapp unter 30 Grad geklettert und so müssen wir noch einen neuen Platz suchen. Wir finden ihn diverse Kilometer weiter. Aber getreu dem Motto:

Irgendwas ist halt immer

stehen wir zunächst an einem großen Teich mit so vielen Fröschen, dass schon tagsüber ein unglaublicher Geräuschpegel herrscht. Wie soll das erst Nachts werden?

Nachdem wir uns allerdings einige hundert Meter weitergestellt haben, können wir trotzdem eine sehr ruhige Nacht dort verbringen.

Am nächsten Morgen wollen wir unser nächstes Ziel ansteuern.


Ein ruhiges Fleckchen an der Loire


Ja wir finden es. Es war ruhig, wenngleich einige Einheimische den Weg, an dem wir stenden, als Durchgangsstraße nutzen.

Die Anfahrt war etwas tricky, da fast alle Brücken die hierhin führen, für Fahrzeuge über 3,5t gesperrt sind. Also müssen wir uns erst einmal einen Weg dorthin bahnen.

Doch als wir dann dort stenden, können wir eine total ruhige Nacht erleben. Doch wie gesagt: irgendwas ist immer: Auch hier. So hatte ein ortsansässiger Bauer sein nebenanliegendes Feld frisch gedüngt, so dass wir die Nacht in „frischer Landluft“ verbringen dürfen. Das veranlasst uns auch, am nächsten Tage unsere sieben Sachen zu packen und weiterzuziehen.


Au revoir, france


Wir haben uns eine längere Tagesetappe herausgesucht und machen uns auf den Weg, Frankreich zu verlassen. Über sich endlos hinziehende, aber meist total gut ausgebaute Landstraßen geht es Richtung Germanien.

Hier biegen wir bald von der Autobahn ab und suchen uns einen sehr netten Wanderparkplatz in der Nähe von Lörrach aus, auf dem wir nächtigen wollen.


Die Pizza kommt etwas später


Wir erreichten also diesen Waldparkplatz, der sich jetzt am Abend auch ziemlich bald leert und den wir somit für uns haben.

Hier können wir es uns dann so richtig gutgehen lassen. So mit Stühle und Tische rausstellen, „Schwertern und Magie und so“ (war ein Insider).

Und wir können uns vom örtlichen Pizzabäcker (der mit der besten Bewertung) nach vorheriger Absprache und Mitteilung unserer Koordinaten die seit einem halben Jahr allerbeste Pizza bringen lassen, die es überhaupt gibt. Was gibt es schöneres, als total ausgehungert mitten im Wald eine dann auch noch super schmeckende Pizza Vegetaria ohne Käse und dafür mit geschätzten 3 Millionen frischen Beilagen zu genießen?

Die Nacht ist dann ruhig, der nächste Morgen wird dann wieder wuselig, es ist halt ein Wanderparkplatz und viele Menschen parken hier. Doch was solls. Wir wollen hie rja keine Wurzeln schlagen.

Das Fienchen steht übrigens ganz hinten in der Ecke.

Nachher gehts dann noch ein Stückchen weiter, doch davon werden wir dann im nächsten Blogpost berichten.

Stay tuned… es bleibt spannend.

2 Comments
  • Carsten Winter | Apr 25, 2018 at 0:16

    Huhuuuu,
    willkommen zurück, ihr rastlosen Wesen! 🙂

    • Melia | Apr 25, 2018 at 19:28

      Vielen Dank. Ja, rastlos, das sind wir…..

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