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4 Jahre Leben im Wohnmobil

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Zuletzt aktualisiert am 2. Dezember 2021

Durchschnittliche Lesezeit: 4 Minuten

Alles begann, als wir uns am Morgen des 02.Dezember 2017 von unserer damaligen Ständigen Vertretung in Deutschland, nahe Hannover am Rande des Weserberglandes gelegen, verabschiedeten.

An diesem Tage war überhaupt noch nicht abzusehen, was die Zukunft bereithalten sollte.

Anfang Januar 2017 bis Dezember 2017: Ausbau des Fienchens


Anfang des Jahres hat unser erstes Expeditionsmobil seinen Weg zu uns gefunden. Wir tauften es Fienchen, weil es schneckenlangsam war, aber entschleunigen bereits zu diesem Zeitpunkt gut tat.

Das ganze Jahr 2017 haben wir in den Innenausbau investiert, haben Pläne genauso schnell geschmiedet, wie wieder verworfen. Nun Ja, im Dezember 2017 und so begann unsere Reise mit dem Ziel nur den Winter über in wärmeren Gefilden zu verbringen. Den Sommer wollten wir dann wieder in unserer Ständigen Vertretung weilen.

Februar 2018: Uns fehlt nichts


In diesem Winter hatte es uns nach Portugal verschlagen und so saßen wir irgendwann, ich glaube es war so Mitte Februar, vor dem Fienchen an einem tollen Ort an einem tollen Stausee und ließen uns die sprichwörtliche Sonne auf den Bauch scheinen.

Es stellte sich auch ein ganz leichter Sonnenbrand ein.

Und wir fragten uns…..wenn wir jetzt die Technik des beamens beherrschen würden, was würden wir und von zuhause herbeamen wollen.

Und uns fiel nichts ein. So gar nichts. Obwohl wir natürlich den größten Teil unseres Hausstandes in Deutschland haben lassen müssen, stellten wir fest, dass uns nichts fehlt.

Mai 2018 bis Oktober 2018: Und warum dann wieder zurück nach Deutschland?


Tja, wir mussten ja unsere Ständige Vertretung in Deutschland auflösen und unseren zurückgelassenen Hausstand in andere Hände übergeben.

Also machten wir uns an diese echte Mammutaufgabe und schafften es letztendlich innerhalb von 3 Monaten unser Haus samt großer Garage leerzuräumen und es zu verkaufen.

Dezember 2018: Und jetzt? Das Fienchen sollte einen größeren Nachfolger bekommen


Und so führten uns unsere Wege nach einer gewissen Orientierungsphase im physischen Leben wieder nach Portugal, im planerischen Leben direkt zu Tobias Teichmann von 4Wheel24.de.

Er hatte eine tolle alte Feuerwehr hereinbekommen, einen Mercedes Benz 1222AF, Baujahr 1988 mit 17.000 Km auf dem Tachometer.

Ein Auto wie aus dem Ei gepellt. Ich erinnere mich noch an seine Worte: „Da möchte man sich vor dem Hineinsetzen am liebsten die Schuhe ausziehen“.

Schnell wurden wir uns handelseinig und erhielten auch die Zusage, dass wir die Black Pearl in Hasloch ausbauen durften. Vielen vielen Dank dafür! Den Ausbau kannst du an dieser Stelle nachverfolgen, wenn du magst.

Winter 2018 bis Mai 2020: Portugal und Hasloch


Der Winter in Portugal verging wie im Fluge und wir machten uns ans Planen unserer Black Pearl.

Pünktlich -wie verabredet – schlugen wir Anfang Mai 2019 in Hasloch auf und verbrachten fast ein gesamtes Jahr damit, unsere Black Pearl wachsen zu sehen, mitzuerleben, was für eine exzellente Arbeit rund um das Chassis verrichtet wurde. Und natürlich verbrachten wir unzählige Stunden beim Ausbau unseres Koffers.

Der Sommer ging ins Land, der Herbst und auch der Winter 2019/2020 wollte noch unsere Anwesenheit in Hasloch erzwingen, da wir noch lange nicht fertig waren.

Sommer 2020 bis Sommer 2021


Die Black Pearl war endlich fertig und somit abreisebereit. Wir durchquerten einige Länder – Österreich – Slowenien – Italien – Frankreich -Spanien – Portugal – Spanien – Frankreich – um in Deutschland liebe Freunde zu treffen und noch ein paar Ausbesserungsarbeiten durchzuführen.

Sommer 2021 bis heute


Wir fuhren dann erneut durch verschiedene Länder und sind zwischenzeitlich wieder im wunderschönen Portugal gelandet, wo wir gedenken, den kalten kalten Winter auszusitzen 🙂

Fazit nach exakt 4 Jahren im Wohnmobil


1.460 Tage, mit dem Fienchen 20.000 km, mit der Black Pearl etwa 30.000 km erlebt.

Es ist schlichtweg nicht zu beschreiben, was für vielfältige Eindrücke wir haben sammeln dürfen, Freunde brachen weg, Freunde blieben, neue Freunde kamen hinzu.

Unser Leben hat sich total verändert. Und das ist gut so!!!!!!

Wir würden es immer wieder so machen!!!.

Wir sind einfach nur dankbar für alles!

 

Stay tuned….. es bleibt spannend.

 

 


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